Wildbad Kreuth um die Zeit der Vereinsgründung 1888

 

Vereinsjahre 1886 bis 1889
1886 Es bestand bereits ein Gründungsinteresse

25 Interessenten erklärten sich mit ihrer Unterschrift bereit „einen in Kreuth ins Leben zu rufenden Verschönerungsverein beitreten zu wollen“. Die Gründung scheint sehr nahe zu stehen, da ein Mitinitiator sogleich 10 Mark für 1887 spendet.

1888 Vereinsgründung

Am 27. Mai 1888 findet die Gründung und Constituierung des Verschönerungsvereins Kreuth statt. (Siehe Gründungs-Protokoll). Es wird ein Jahresbeitrag von 1 Mark festgesetzt. Im gleichen Jahr noch stimmt die Weißachau-Gemeinschaft dem Antrag des Vereins zum Bau des vermutlich schon seit 1886 geplanten Fußweges von Dorf Kreuth nach Wildbad Kreuth am linken Weißachufer zu.

1889

Ausschußsitzung
In der Ausschußsitzung am 12. Febr. 1889 wurde an Stelle des Kassiers Georg Bader, welcher um Enthebung nachsuchte, da er zum Feuerwehrkassier wiedergewählt wurde, und die Vereinigung beider Kassierstellen in einer Person nicht zweckdienlich erscheint, zum Kassier Herr Pfarrer M. Seeanner gewählt. Herr Bader verbleibt Mitglied des Ausschusses. An Stelle des verstorbenen Forstmeisters Keßler wurde in den Ausschuß Herr Assessor Kiechle gewählt.
Kreuth, den 20. Febr. 1889 Leipfinger, Schriftführer

Generalversammlung
In heutiger Generalversammlung  wurden in den Ausschuß wiedergewählt:
zum Vorstand Herr Bürgermeister Hagn
zum Schriftführer Herr Lehrer Leipfinger
zum Kassier Herr Pfarrer Seeanner
aus Ausschußmitglieder:
Herr Forstamts-Assessor Kiechle
Herr Oberkontroleur Weidmann
Herr Korb. Obermaier
Herr Gg. Bader
Herr Peter Hagn
Herr Anton Gloggner
Kreuth, den 12. Mai 1889 Leipfinger Schriftführer

Erbauung des Bremer Wegs
In der Kapelle zum Hl. Kreuz in Wildbad Kreuth befindet sich in einer Nische der rückwärtigen Kircheninnenwand ein Holzrelief, mit einem, in Stein geschlagenen Schriftzug im Nischenfuß: Auferstehung Christi, Holzschnitzerei aus dem 16. Jahrhundert.

Aus Dankbarkeit gewidmet von Ferdinand Nielsen aus Bremen. -1887 –

Laut Auskunft von Frau Wiedemann Traudl, geb. Petz und von Herrn Rehle Rudi, hat Herr Oberlehrer Max Rehle im Schulunterricht stets darauf hingewiesen, daß dieser Ferdinand Nielsen seinerzeit den "Bremer Weg" erbauen ließ. An der Stiftung, zumindest Beteiligung des Herrn Ferdinand Nielsen mit weiteren Gönnern aus Bremen dürfte nicht zu zweifeln sein. Außer Herrn Ferdinand Nielsen waren noch folgende Bremer Herren Gründungsmitglieder des Verschönerungsvereins Kreuth:

  • Julius Nielsen
  • J.B. Arens
  • Herr Bechter
  • Dr. Pletzer

In den Hauptversammlungen von 1906 - 1911 wird stets ein Herr Konsul Carl Theodor Melchers aus Bremen als Ehrenmitglied des Vereins begrüßt. Eine Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ist im Jahre 1906 nicht ausgesprochen worden; demzufolge liegt diese weiter zurück, womöglich bis in die Nähe der Gründungszeit.

Bei all den genannten Herren handelt es sich sicher um Gäste von Wildbad Kreuth, denen ein Spaziergang vom Wildbad Kreuth nach Dorf Kreuth am Herzen lag. Schon im Gründungsjahr 1888 geplant, wurde der Weg als erste Vereinsmaßnahme im Jahre 1889 erbaut und sogleich vom dankbaren Verschönerungsverein Kreuth auf den Namen "Bremer Weg" getauft. Nach 1908, nachdem alle Dammwege schon längst gebaut sind, wird er als der schönste Spaziergang von Kreuth bezeichnet.

 

 

Vereinsjahre 1890 bis 1899
1890-91 Bau der Weißach-Dammwege

Zwischen Riedlerbrücke und dem Hammerschmiedwehr, beiderseits der Weißach.

1892

Kreuth, den 9. August 1892
Feststellung
In heutiger Generalversammlung wurde die Rechnung für 1891 verlesen und als richtig befunden. Ludwig Feindl k. Forstgehilfe, legte seine Stelle als Kassier nieder.
Nachdem der Ausschuß des Vorjahres durch Akklamation wiedergewählt und als weiteres Mitglied Lorenz Eder von Enterfels wiedergewählt worden war, wurde die Vorstandschaft bestimmt und zwar als Vorstand Bürgermeister Hagn, als Schriftführer Lehrer Leipfinger und als Kassier Lorenz Eder, Weger in Enterfels;
weiter Mitglieder des Ausschusses sind: Forstmeister Kiechle, Forstgehilfe Friedl, Peter Hagn, Anton Gloggner, Lorenz Rixner.
Für 1892 wurden folgende Leistungen in Aussicht gestellt:
1. Gründliche Reparatur des Dammweges vom Bäckerhause bis zum Brunnbichlerweihersteg
2. Schmaler Fußweg am Waldrand des Gschwandlerbühels
3. Aufstellung von Ruhebänken in dem äußeren Gemeindebezirke in der Nähe der Pförnerbrücke und auf dem Gschwandlerbühel
Die Vorstandschaft: Hagn und Leipfinger

Reitweg von Dorf Kreuth zum Hirschberghaus

Bei der Erbauung des Reitweges vom Gasthof Obermayr (Post) in Kreuth übers Rauheck zum Hirschberghaus hilft der Verein mit, stellt zwei Ruhebänke auf und stiftet 40 Mark. Der Dammweg zwischen Bäckerhaus und Brunnbichlersteg wird repariert. In Brunnbichl besteht schon vor 1856 ein Steg. Der letzte wurde 1902 erbaut und existierte bis 1930. Am Waldrand des Gschwandlerbühels wird ein Fußweg gebaut. Dortselbst werden Ruhebänke errichtet, desgleichen auch an der Pförner Brücke.

1893 Fußweg von der Kirche nach Enterfels

Als wichtigste Aufgabe wird die umgehende Erstellung eines Weges von der Kirche in Kreuth nach Enterfels betrachtet und eine Wegbreite von 1,50m - "Ähnlich dem Bremer Weg" - beschlossen (Heute Max-Rehle-Weg). Als äußerst beachtlich und wert, hier festgehalten zu werden, ist die damalige Einstellung der Grundeigentümer und der übrigen Weginteressenten, wie sie das seinerzeitige Protokoll ausweist:

Die anwesenden Privatgrundbesitzer gaben ihre Einwilligung, daß der Weg durch ihre Grundstücke ohne Anspruch auf Schadensersatz gemacht werden dürfe. Zudem erklärten sich dieselben, nämlich Johann Öttl und Joseph Reifenstuhl, außerdem die Interessenten Peter Hagn, Anton Gloggner, Joseph Bartl und Lorenz Eder bereit, durch Hand- und Spanndienste bei der Wegherstellung behilflich zu sein. Herr Forstmeister Kiechle hat in liebenswürdiger Weise sich bereit erklärt, mit seinen Kulturarbeitern in nächster Zeit den Wegbau in Angriff zu nehmen...

Im Einverständnis mit dem Gastwirt Corbinian Obermayr wird ein Spaziergang vom Gasthof Post zum Wirtsköpfl errichtet.

1896 Orientierungs- und Wohnungstafel wird errichtet

Vor dem Gasthof zur Post wird eine Orientierungstafel - nach dem Muster in Tegernsee - erstellt. Der rechtsseitige Dammweg von der Pointer- zur Pförner Brücke wird ausgebessert. Längs des Bremer Weges werden Ahornbäume angepflanzt. Die weiteren bestehenden Wege werden repariert und schadhafte Ruhebänke durch neue ersetzt.

1899 Weißachsteg bei der Raineralpe

Auf Antrag des Wirtes der Raineralpe, Herrn Lampert Köstler, wird diesem ein Vereinszuschuß von 50 Mark zum Bau eines neuen Weißachsteges gewährt. In der Raineralpe findet ein Liederabend des Doppelquartetts des Turnvereins München mit Glückshafen "Zum Besten des Verschönerungsvereins Kreuth" statt. Der Reinerlös von 250 Mark wird dem Verein übergeben.

Vereinsjahre 1900 bis 1909

1906

 

Bau eines Lawn - Tennisplatzes

Mit dem Bauunternehmer Joseph Reifenstuhl wird der Bau eines Lawn - Tennisplatzes in Riedlern vertraglich - mit Fertigstellung zum 15. Juli 1906 - vereinbart. Bei Sport Münzinger werden Tennisschläger und Tennisbälle bestellt. Für den Spielbetrieb werden die Tennisplatz- Spielgebühren von Tegernsee übernommen.

Die Tourentafel vor dem Hotel Post wird erneuert.

Weitere hölzerne Ruhebänke werden errichtet und neue eiserne Bänke aufgestellt. Verschiedene Wegweiser werden angebracht.

Einer staatlichen Empfehlung zufolge, soll sich die Gemeinde mit dem Verschönerungsverein wegen des Baues einer Wasserleitung ins Benehmen setzen. Der Jahresbeitrag wird auf 2 Mark erhöht.

Eine Mitgliederliste von 1906 weist 85 Mitglieder aus, darunter wird erstmalig Herr Consul Carl-Theodor Melchers aus Bremen als Ehrenmitglied geführt. Frühere Listen - außer der Gründungsliste - liegen nicht vor.

Auftrag für die Expedition des "Kurier für Niederbayern", Landshut:

Sommer-Wohnungen
in dem herrlich gelegenen Luftkurort Dorf Kreuth
780 m ü.d.M. Telegr., Teleph. u. Poststat., 30 Min. vom welt-
bekannt. Bad Kreuth entfernt. Schönst gelegendst. u. windst. Kurort,
staubfreie Lage, herrl. Spaziergänge im Tale, ausgedehnte wunderbare
Touren auf gut angelegt. Wegen bis zu 1830 m Höhe. Vorzügliche Ver-
pflegung in den Gasthöfen daselbst.
Prospekte durch den Verschönerungs-Verein Kreuth

Ebenfalls erschienen in der Grundbesitzer-Zeitung Berlin W. nahe Nollendorferplatz.

1907 Zeitungswerbung

Mit Münchner, Berliner und Meraner Zeitungen werden Annoncierungsverträge abgeschlossen.

Zwischen Enterbach und Schuß werden oberhalb der Staatsstraße Ruhebänke errichtet und der Wassergraben bei den Zugangswegen verrohrt.

Am linken Weißachufer wird ein Fußweg vom Hammerschmiedwehr bis zur Staatsstraße an der Weißachbrücke errichtet.

1908 Ein Spritzwagen gegen Straßenstaub wird erworben

Der Erwerb eines Spritzwagens zur künstlichen Staubfreimachung von Straßen wird beschlossen. Es wird der Antrag an das Straßen- und Flußbauamt Rosenheim gestellt, "Auf der Staatsstraße zwischen Parkhaus und Weißachmühle in den Sommermonaten den Spritzwagen gehen lassen zu dürfen, die Straße zu bespritzen, um die Staubentwicklung zu steuern". Durch diese Maßnahme wird der schönste Spazierweg von Kreuth, der Bremer Weg, von den durch die Staatsautomobile aufgewirbelten Staubmassen befreit. Für die Beschaffung des Spritzwagens stellt ein Gründungsmitglied spontan 1000 Mark zur Verfügung.

Ahornallee von Dorf Kreuth nach Wildbad Kreuth

Die Ahornallee von Dorf Kreuth nach Bad Kreuth wird nachhaltig nachgebessert, d.h. eine Anzahl schlecht entwickelter Bäume wird ersetzt. Dies läßt darauf schließen, daß die Allee ursprünglich vom Verschönerungsverein gepflanzt wurde. Nicht ausgeschlossen erscheint, daß auch die Allee von Dorf Kreuth bis Oberhof vom Verschönerungsverein geschaffen wurde. Trotz vieler Fakten, die protokollarisch festgehalten sind, dürfen die Aufschreibungen der vorhandenen Jahre nicht als vollständig betrachtet werden. Darüber fehlen für eine Anzahl von Jahren, besonders vor der Jahrhundertwende, entsprechende schriftliche Belege.

Mit der Fa. Bruckmann in München wird der Eintrag für Dorf und Bad Kreuth im "Reiseführer Bayerisches Hochland und angrenzendes Tirol" festgelegt. Ebenso werden Anzeigen mit dem "Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs in München und im bayerischen Hochland" im Rahmen einer oberbayerischen Kollektivreklame vereinbart.

An das kgl. Oberpostamt München wird der Antrag gestellt, den Ortsteil Enterfels in den Lokalzustellbezirk Kreuth einzugliedern, damit auch dort in den Sommermonaten die täglich dreimalige! Postzustellung gewährleistet ist. Die Post sagt eine zweimalige Zustellung zu, lehnt jedoch den weiteren Antrag auf Verlängerung der Dienststunden im Postamt ab, mit dem eine Verbesserung des Telefon-Vermittlungsdienstes erzielt werden sollte.

Rückblick - 20 Jahre Verschönerungsverein

Bei der Generalversammlung des Jahres 1908 wird in einem Rückblick auf die nun zwanzig Jahre währende Vereinstätigkeit festgestellt, daß Dank der -aufgrund reichlicher Spenden - stets guten Kassenlage, die Weißach-Dammwege und wichtige Ortsverbindungs- und Wanderwege mit den nötigen Ruhebänken und Hinweistafeln geschaffen werden konnten.

Bei Druckerei Boemmel in Tegernsee werden 200 Wohnungsanzeiger mit dem Bemerken "wie im Vorjahr" bestellt. Die erste Drucklegung eines Wohnungsanzeigers ist nicht festzustellen, da jeglicher Vermerk fehlt.

Bezüglich des Spritzenwagens wird festgehalten, daß der Wagen um die 1000 Mark kostet, die Kosten für die staubbindende Spritzung mit einem chemischen Bindemittel, pro Sommerperiode zwischen 300 und 500 Mark liegen werden.

1909 Verschönerungsverein protestiert gegen Presseartikel

Wegen der Presseveröffentlichung des "Verbandes zur Wahrung der Interessen bayerischer Rad- und Motorradfahrer e.V.", daß die Staatsstraße Tegernsee - Landesgrenze (Kaiserwacht) teils unbefahrbar, teils sehr schlecht befahrbar sei, entwickelt sich reger Briefwechsel. Das kgl. Straßenbauamt Rosenheim stellt dagegen fest, daß diese Straße in keiner Weise den als gut hingestellten Straßen in Miesbach und Garmisch nachstehe und zweifellos zu den besten in Oberbayern zähle.

Der Verschönerungsverein protestierte gegen die fortgesetzte Herabwürdigung der Straßen, die auch dem Fremdenverkehr empfindlich schädige, da sich Touristen anderen Gegenden zuwenden würden. Im übrigen, so stellt der Verein fest, befinde sich die Staatsstraße Tegernsee - Landesgrenze in einem ausgezeichneten Zustand. In Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsamt München erscheint in 13 Tageszeitungen eine geeignete Kollektivreklame.

Vom Ascher (Bräunbichl) zum Reißn wird ein Spazierweg angelegt.

Vereinsjahre 1910 bis 1919
1910 Bei Boemmel werden 500 Wohnungsanzeiger bestellt.
1911 Weitere Allee geschaffen

In Enterfels wird eine Allee angelegt. Es dürfte sich um die Allee vom Kirchberg aus - an der Villa Thielmann vorbei - nach Enterfels handeln.

Hierbei sei auf die folgende Verlautbarung der kgl. bayr. Regierung - schon vor der Jahrhundertwende - hingewiesen: Zur Nachpflanzung und Anpflanzung von Laubbäumen hat die Gemeinde stets kräftig aufzumuntern, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und so zur Erhaltung der Gesundheit und des Schmuckes der Gegend und zur nachhaltigen Nutzung der Baumzucht beizutragen.

Der Verein beschließt, "dem allenfallsig zu gründenden Tegernseer Verkehrsverband beizutreten".

1912 Neue Wege

Wegeanlage vom Hennermann zum Rainer repariert. Jahr der Ersterbauung nicht festgehalten.

1913 Neuanlage eines Spazierweges über das Riedler Feld

Wegbau vom Hessenbichler zum Stachel.

1914 Weitere Baumanpflanzungen

Es werden 32 Ahorn und 12 Ebereschenhochstämme beschafft.

Am Kirchberg werden einige Wege verbessert.

Am Gasthof zur Post wird eine neue Tourentafel aufgestellt.

Der Verschönerungsverein wird Mitglied des Fremdenverkehrsvereins München und des Verkehrsverbandes Tegernsee.

Für die jährliche Wohnungsanzeiger-Bestellung wird ein Bedarf von 500 Stück angemeldet.

In der Hauptversammlung wird der ersten gefallenen Mitglieder gedacht.

1915 Es wird eine erweiterte Wohnungsliste erstellt.

In der Vereinstätigkeit tritt nun offenbar eine kriegsbedingte Pause ein.

Vereinsjahre 1920 bis 1929
1920 Erste Nachkriegstätigkeit

Der Tennisplatz wird notdürftig ausgebessert.

Aufstellung von 10 neuen Bänken und ebenso vielen Wegtafeln.

Der Jahresbeitrag wird auf 5 Mark festgesetzt.

Kampf gegen Müllplätze - Ausbau der Ortsbeleuchtung

Der Verein stellt an die Gemeindeverwaltung den Antrag, alle wilden Müllplätze entfernen zu lassen und an diesen Stellen entsprechende Verbotstafeln anzubringen. Weiterhin wird die förmliche Zuweisung von amtlichen Schuttablagestellen beantragt.

Der Straßenspritzwagen wird instandgesetzt, in Glashütte werden neue Ruhebänke errichtet.

Bei der Gemeindeverwaltung wird der Ausbau der Ortsbeleuchtung beantragt.

Mangels Bedürfnis wird der Tennisplatz nicht mehr instandgesetzt.

1923 Tennisplatz wird aufgegeben

Die Anlage des Tennisplatzes wird eingeebnet, der Belag entfernt und das Gitter verkauft. Damit endet auch der Pachtvertrag mit der Weißachaugemeinschaft. (Auf dem gleichen Gelände errichtet der Trachtenverein "D´Leonhardstoana" - durch Vermittlung und Stiftung des Grundstückes durch Sascha Gräfin von Schlippenbach - seine erste Vereinshütte).

Schwimmbadbau zurückgestellt

Der hohen Kosten wegen muß die als Notwendig erachtete Planung und Anlage eines Schwimmbades vorläufig zurückgestellt werden.

Der Jahresbeitrag wird - wegen beginnender Inflation - auf 1000 Mark festgesetzt.

1926 Verstärkte Werbung

Es erscheint ein umfangreicher Bildprospekt mit Wohnungsliste.

 

Vereinsjahre 1930 bis 1933
1930 Ein neuer Prospekt wird herausgegeben
1932 Generalversammlung am 10. April
1933 Gleichschaltung (Auflösung) durch den Nationalsozialismus

Der Vorstand wurde abgesetzt und die Führung übertrug sich Ortsgruppenleiter Sanitätsrat Dr. May selbst, das war das Ende des Vereins bis zu seiner Wiedergründung 1950. (1936 wurde auf betreiben von Bürgermeister Mayr auch der Trachtenverein D'Leonhardstoana gleichgeschaltet (aufgelöst))

Vereinsjahre 1934 bis 1945 ohne Vereinstätigkeit
1934 Zimmerliste

Ausgabe einer Zimmerliste durch das Verkehrsamt Kreuth.

1936 Fremdenverkehrsprospekte

In beiden Jahren werden die Fremdenverkehrsprospekte für Kreuth nicht mehr vom Verschönerungsverein, sondern vom Landesfremdenverkehrsverband München und Südbayern herausgegeben.

- 1945 Keine Aufzeichnungen

Schriftliche Aufzeichnungen von Seiten des Vereins über diesen Zeitraum sind nicht bekannt. Es ist anzunehmen, dass die bestehenden Wege und Ruhebänke stillschweigend von Vereinsmitgliedern, soweit dies möglich war, noch gepflegt und unterhalten wurden.

Vereinsjahre 1950 bis 1959
1950 Wiedergründung des Vereins am 2. Juli 1950

Siehe auch die Seite zur Vereinsgründung.

Verkauf des Sprizenwagens

Am 16. Juli wurde der alte Spritzenwagen für 50 Mark verkauft

Post vom Forstamt Kreuth

Forstamt Kreuth Nr. 2307
Kreuth am 25.10.1950

An Herrn Verschönerungsverein in Kreuth
Betreff: Forstnebennutzung 1950

Es wird ersucht die gemäß Vertrag vom 18.7.30/14.8.35 betreffend Anlage ein. Fussw. u. Aufstellung von Ruhebänken zum 15. September 1950 fällig gewesene Gebühren von 10,80 DM umgehend mittels beiliegender Zahlkarte auf Hebeliste Nr. 31/Tit.21 an das Finanzamz Miesbach einzuzahlen

Pausch Forstmeister

Mitgliederstand: 92 Personen
1951 Wegbegehung

Am 1. Mai war die Wegbegehung von Bad Brücke bis Weißach

Das Verkehrsamt der Gemeinde Kreuth gibt den ersten Prospekt nach dem Kriege heraus.

Antwortschreiben des Vereins an das Forstamt

Kreuth, den 5. Juni 1951
vom Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth am Tegernsee

An das Forstamt Kreuth
Betreff: Benützung und Unterhaltung der forsteigenen Dammwege durch den V.V. Verein Kreuth

Antrag: Der unterzeichnete Verein stellt Antrag auf weitere Überlassung der forsteigenen Dammwege, welche ihn schon seit cka. 6 Jahrzehnten als Spazierwege für den Fremdenverkehr zu seiner Pflege und Obhut unentgeldlich überlassen waren.

Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth
Winkler

Kreuth 5. Mai 1951
Verkehrsamt Kreuth Übernachtungen 1950/51
Gäste: 5344
Übernachtungen: 39592
1952 Vertrag über Aufstellung von Ruhebänken

Zwischen dem Freistaat Bayern - Forstverwaltung - vertreten durch den Amtsvorstand des Forstamtes Kreuth, Forstmeister Pausch und dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth, vertreten durch den 1. Vorstand Josef Winkler sen. wird vorbehaltlich der Genehmigung des Bayer. Regierungsforstamtes Oberbayern nachstehender Vertrag geschlossen:

I. Der Freistaat Bayern - Forstverwaltung - gestattet dem V.-V.V. Kreuth die Aufstellung von 34 Ruhebänken auf Staatsforstgrund in nachstehend aufgeführter Weise:
Distr. I 7 d PlNr. 2475 (Stgde. Kreuth) 2 Bänke
Distr. II 4 f PlNr. 2485/80 (Stgde. Kreuth) 2 Bänke
Distr. XII 2 c PlNr. 2416 (Stgde. Kreuth) 1 Bänke
Distr. XIV 1 d PlNr. 2315 (Stgde. Kreuth) 1 Bänke
Distr. XIV 2 e PlNr. 2416 (Stgde. Kreuth) 2 Bänke
Distr. XIV 3 b PlNr. 2417 (Stgde. Kreuth) 1 Bänke
Distr. XV 3 d PlNr. 2219 (Stgde. Kreuth) 1 Bänke
Distr. XXI "Weißach" PlNr. 435, 578, 948, 1570 (Stgde. Kreuth) 24 Bänke

Die Aufstellungsorte der Bänke sind in den anliegenden Plänen, welche einen wesentlichen Bestandteil des gegenwärtigen Vertrages bilden, aufscheinend gemacht.

II. Die bewilligung beginnt mit dem 1.10.1951 und läuft b.a.w., jedoch in jederzeit widerruflicher Weise.

III. Jede Veränderung des Aufstellungsortes, sowie ide Aufstellung neuer Bänke ist ohne vorhergehende Genehmigung des Vorstamtes unstatthaft. Der forstliche Betrieb darf durch die Aufstellung der Bänke nicht behindert werden. Allen diesberügl. Anordnungen des Forstamtes ist Folge zu leisten.

IV. Die Staatsforstverwaltung haftet nicht für die ungestörte Benützung oder etwaige Beschädigung der Bänke durch den forstlichen Betrieb, Naturereignisse oder aus sonstigen Gründen. Dagegen hafter der V.-V.V. Kreuth für alle aus der gegenwärtigen Bewilligung etwa der Staatsforstverwaltung oder Dritten entstehenden Schäder. Er verpflichtet sich auch der Staatsforstverwaltung die Kosten eines Rechtsstreites zu ersetzen, den diese aus Anlaß des gegenwärtigen Vertrages etwa führen müßte.

V. Als Entschädigung für die Aufstellung der Ruhebänke zahlt der V.-V.V. Kreuth einen jährlichen Betrag von 0,20 DM je Bank - Sa. 6,80 DM zum 15.9. jeden Jahres, erstmals zum 15.9.1952 unter angabe von "Für Tit. 21/1 i), Nebennutzung Forstamt Kreuth" unaufgefordert an das Finanzamt Miesbach. Die Staatsforstverwaltung behält sich die Neuregelung der Gebühren von 2 zu 2 Jahren vor.

VI. Der gegenwärtige Vertrag kann seitens des V.-V.V. Kreuth unter Einhaltung einer 1/2 jährl. Frist auf den Schluß eines Vertragsjahres gekündigt werden (Vertragsjahr ist das Forstwirtschaftsjahr; dieses läuft vom 1.10. bis 30.9. des folgenden Jahres). Die Staatsforstverwaltung wird von ihrem Widerrufsrecht insbes. dann Gebrauch machen, wenn zwingende forstliche Gründe dies erforderlich machen sollten, wenn der V.-V.V. Kreuth einer Bestimmung dieses Vertrages trotz Abmahnung zuwiderhandelt wenn er mit der Zahlung der Gebühren länger als 2 Monate im Rückstand bleibt oder wenn über eine Neuregelung der Gebühren keine Einigung zustande kommt. Weder bei der Kündigung noch beim Widerruf des Vertrages steht dem V.-V.V. Kreuth ein Entschädigungsanspruch zu.

VII. Falls das Forstamt bei einer allenfalsigen Beendigung des Vertrages die Entfernung der Bänke für erforderlich erachtet, hat der V.-V.V. Kreuth diese abzubrechen. Bei Nichteinhaltung der diesbezügl. gestellten Frist, kann das Forstamt die hiezu notwendigen Arbeiten auf Kosten des V.-V.V. kreuth ausführen lassen.

VIII. Im übrigen gelten, soweit vorstehend nicht anders vereinbart ist, die einschlägigen Bestimmungen des BGB.

IX. Für Streitigkeiten die aus diesem Vertrag entstehen sollten, wird das Amtsgericht Miesbach, bzw. das Landgericht München 2 als zuständiges Gericht vereinbart.

X. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; dies gilt auch im Falle der Kündigung, bzw. beim widerruf des Vertrages.

XI. Gegenwärtiger Vertrag tritt an Stelle des unterm 14.8./20.9.1935 mit der Gemeinde kreuth abgeschlossenen Übereinkommens, welches hiermit außer Kraft tritt.

Zur Anerkennung unterzeichnen:

Kreuth, den 10.1.1952
Forstamt: Pausch Forstmeister

Kreuth. den 10.1.1952
V.-V.V.: Josef Winkler sen., 1. Vorstand.
1953 Arbeitsteilung zwischen Verschönerungsverein und Gemeinde

Die Durchführung der anfallenden Arbeiten wird neu organisiert und zwischen Verschönerungsverein und Gemeinde aufgeteilt. Der Verein übernimmt die Instandhaltung der Wege und Ruhebänke zwischen Ringsee und Glashütte. Die Gemeinde übernimmt die Anbringung von Wege- und Hinweisschildern. Zusätzlich anfallende Arbeiten werden jeweils in Absprache erledigt. Die den Verschönerungsverein treffenden Arbeiten führen 2-3 Arbeiter (Rentner) durch; sie werden vom Verein entlohnt. Der Verein wird von der Gemeinde entsprechend bezuschußt. Für Kreuth wird ein erweiterter Prospekt erstellt und durch das Verkehrsamt versandt.

Niederschrift über die Aufstellung eines Schuppens auf Weißachaueigenem Grund und Boden

1. Die Weißachaugemeinschaft Kreuth erlaubt bis auf weiteres dem Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth auf weißachaueigenem Grund und Boden beim Landhaus Winkler einen Schuppen zur Unterstellung von Geräten aufzustellen.
Bei Aufhebung der Erlaubnis ist der Schuppen innerhalb von vier Wochen zu entfernen. Ein Einspruchsrecht dagegen besteht nicht.

2. Die Weißachaugemeinschaft Kreuth übernimmt keinerlei Haftung für Beschädigungen am Schuppen, sei es durch Personen oder durch weidendes Vieh. Der Besitzer des Schuppens haftet für allen Schaden, der der Weißachaugemeinschaft aus diesem Übereinkommen entstehen sollte. Wenn aus der Unterhaltung und Benützung des Schuppens dritte Personen Schadenersatzansprüche gegen die Weißachaugemeinschaft erheben sollten, so hat der Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth diese Ersatzansprüche selbst zu vertreten und die entstehenden Kosten zu übernehmen.

3. Jede Änerung am Schuppen kann nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch die Weißachaugemeinschaft Kreuth vorgenommen werden.

4. Als Anerkennungsgebühr wird ein Betrag von Jährlich DM zwei festgestzt, der jährlich bis zum 15. Junli fällig und beim Kassier der Weißachgemeinschaft einzuzahlen ist. Die Gebühr wird erstmalig für das Jahr 1953 erhoben.

5. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, gelten die einschlägigen Bestimmungen des BGB. Bei Streitigkeiten ist das Amtsgericht Tegernsee oder das Landgericht München zuständig.

Zur Anerkennung unterzeichnen:

Kreuth, den 1. Mai 1953

Für die Weißachaugemeinschaft: Hans Lehmann 1. Vorstand

Für den Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth Winkler sen. 1. Vorstand

Werkzeugschupf 1953 erbaut, Bild: Schupfn im Hochwasser 1959

Werkzeugschupf 1953 erbaut, Bild: Schupfn im Hochwasser 1959

1954 Tätigkeitsbericht für 1954 am 24.4.1954
  • 23 feststehende Sitzbänke neu aufgestellt
  • 9 eiserne Bänke hergerichtet und verschraubt und gestrichen
  • 1 Sandgitterrahmen machen lassen
  • die Wegausbesserungsarbeiten wie üblich weitergeführt und ist der linkseitige Damm noch bei der Pförnerbrücke in Angriff genommen worden, den Kies dazu hat uns der Sapl in Point unentgeltlich zur Verfügung gestellt (cirka 8 Kubikmeter. ich sprenche ihm dafür von dieser Stelle den herzlichsten Dank des Vereins aus.
  • möchte ich noch darauf hinweisen daß die Spazierwege stellenweise durch den nassen Sommer ziemlich ausgespült sind und ziemlich Arbeit brauchen
  • der Verein besitzt an Sachwerten, das sind Werkzeugen, Werkzeughütte, Sitzbänke (79), Blumenkästen (10), Schrägen, sowie Läden zum Kiesraustun und Karren: von ? 1700 M.

Mitgliederstand: 100 Personen

1956 Schreiben von Albert Förster
12. Juli 1956

An den Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth
z.H. Herrn Josef Winkler sen.
Kreuth (Tegernsee)

Betr.: Aufstellung einer Ruhebank auf meinem dortigen Grundstück.
Bezug: Ihr Schreiben vom 3.7.1956

Mit dem Recht auf jederzeitigen Widerruf genehmige ich hiermit die Aufstellung einer Ruhebank auf meinem dortigen Grundstück. Ich bitte den Platz so zu wählen, daß fremde Personen im Grundstück selbst nicht herumlaufen müssen.
Ich bin überzeugt, daß Sie in meinem Sinne handeln werden.

Mit freundl. Gruß
Albert Förster
Neustadt b. Coburg
1957 Rechnung vom Schreiner Stich
Ober- und unterhalb der Pointerbrücke je eine Sitzbank repariert, 

je 2 Sitzbretter in die Glashütte zwei neue Sitzbänke geliefert
am Dammweg bei der Wallbergstraße eine neue Bank geliefert
in die Glashütte zwei neue Sitzbänke geliefert
am Bremerweg nach Bad Kreuth eine Bank repariert 4 neue Pfosten
am Dammweg bei der Pointerbrücke eine neue Sitzbank geliefert

den Betrag von 157,00 DM am 25.9.57 dankend erhalten Stich Josef

Bereits im Juli lieferte Stich 12 neue Sitzbänke und reparierte 12 Bänke.
1958 Bänke geliefert

In diesem Jahr reparierte der Schreiner Stich aus Enterfels 15 Bänke und lieferte 3 neue.

1959 Weitere Sitzbänke

Im Oktober fertigte die Schreinerei Josef Stich 13 Stück Sitzbänke und stellte sie auf, von Pförn bis Glashütte. Jeweils 1 Bank beim Stöckl und beim Pletschacher in der Glashütte. In Bayerwald beim Buchstein Aufstieg, an der Forster Haltestelle und bei der Waldhansl Winterstubn. An der Klamm Haltestelle. Bei der Pförner Brücke und in Scharling beim Wolf, in Point beim Franker und Sappl Feldwegbrückerl nach Brunnbichl. In Brunnbichl an der Edbauer Haltestelle und am Edbauer Dammweg beim Rathaus Kreuth.

Bereits im Juli lieferte der Stich Sepp 31 Sitzbänke und stellte sie auf:

  • 10 Stück zum Wasserfall
  • 2 Stück Ringsee
  • 2 Stück Eiserner Steg und Weißach
  • 2 Stück zwischen Ganterplatz und Schwaigeralm
  • 2 Stück zwischen Kreuth und Wildbad
  • 1 Stück Kiesgrube Weißach
  • 1 Stück Kirchenfeld bei der Haselnußstaude
  • 1 Stück auf dem Weg zwischen Leonhardstein und Enterfels
  • 1 Stück beim Mietauto Karl in Enterfels
  • 1 Stück Postamt Kreuth
  • 1 Stück in Riedlern zwischen Batznhäusl und Raineralpe
  • 1 Stück am Dammweg beim Schlichtner
  • 1 Stück bei der Schlichtner Einfahrt
  • 1 Stück an der Pointer Bruck
  • 1 Stück Pförner Bruck Dammweg rechts
  • 1 Stück Einfahrt nach Pförn
  • 1 Stück Oberhofer Einfahrt
  • 1 Stück Dammweg am Felserbach
  • 1 Stück Straßl zur Pointer Bruck

Die Rechnung über 790,00 DM wurde am 31.7.59 bezahlt

Ebenfalls im Juli stellte Stich 18 neue Bänke auf und reparierte 8 Stück

 

Vereinsjahre 1960 bis 1969
1960 Seegeist 20.04.1960 - Viele neue Bänke laden zur Ruhe ein
Verkehrsverein Kreuth kommt ins Vereinsregister - Mitgliederstand entspricht nicht den Leistungen

Kreuth - Eine ganz ansehnliche Zahl von Mitgliedern konnte Vorstand Sepp Hagn zur ordentlichen Hauptversammlung des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Kreuth begrüßen, unter ihnen die beiden Bürgermeister Johann Hagn und Andreas Lehmann und eine Reihe von Gemeinderäten aus dem alten und neuen Gemeindeparlament. Zum Gedenken an die im Berichtsjahr verstorbenen Mitglieder - Frau Margarethe Gerstenecker, Johann Fröhlich, Michael Kiening, Michael Stoib und Hansjörg Jennerwein erhoben sich die Anwesenden von ihren Stühlen.
Sepp Hagn gab dann seinen Jahresbericht die vom Verein geleisteten Arbeit, die sich in ihrem Endergebnis wahrlich sehen lassen kann. Neben der ständigen Arbeit an dem umfangreichen Wegnetz der Gemeinde Kreuth wurden diesmal besonders die Dammwege zwischen der Pförnerbrücke und Trinis instandgesetzt. Ein ganz besonderes Augenmerk galt den bei den Fremdengästen so beliebten Sitzbänken an besonders schönen Stellen der Spazierwege.

44 Bänke wurden erneuert oder neu aufgestellt. Daß sich alle diese Arbeiten erledigen ließen, ermöglichte ein namhafter Zuschuß von 3000 Mark aus dem Gemeindesäckel, für den sich der Vorstand besonders bedankte, und die fleißige Arbeit von Franz Jennerwein, den sich der Verein als Arbeitskraft verpflichten konnte. Ihm galt auch die einstimmige Anerkennung der Mitglieder.

Verschiedene Erwägungen, vor allem haftungsgründe, ließen es der Vorstandschaft zweckmäßig erscheinen, der Versammlung vorzuschlagen, den Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth in das Vereinsregister beim Amtsgericht eintragen zu lassen. Einstimmig wurde dieser Vorschlag gebilligt und auch gleich im Anschluß daran die neue Vereinssatzung, die Abschnitt für Abschnitt durchgesprochen wurde, ohne Gegenstimme angenommen.

Kassier Peter Gloggner trug die verschiedenen Posten auf der Einnahmen- und Ausgabenseite des Kassenbuches vor. Anschließend bestätigten die Kassenprüfer seine saubere und gewissenhafte Buchführung, so daß er als Dank für seine Arbeit die einstimmige Entlastung erteilt bekam.

Nach Annahme der neuen Satzung mußte auch die Vorstandschaft neu gewählt werden, eine Sache, die glatt über die Bühne ging, weil sich alle Anwesenden einig waren, daß schon bisher die richtigen Männer in der Führung waren. Sepp Hagn besorgt weiter als 1. Vorstand die Geschäfte des Vereins, sein Stellvertreter Johann Maier (Oberhof), Schriftführer ist Karl Bucher und Kassier Peter Gloggner. Als Beisitzer arbeiten Bürgermeister Hagn, Karl Bachmair (Weißach), Hans Frank, Franz Sennhofer (Glashütte) und Hans Gruber mit. Sie vertreten gleichzeitig die Interessen der verschiedenen Ortschaften im Gemeindebereich.

Beim Punkt "Wünsche und Anträge" meldeten sich mehrere Mitglieder zu Wort: ihre Anliegen hatten eigentlich alle das gleiche im Sinn, nämlich beizutragen zur Verschönerung der Fremdenverkehrseinrichtungen als "Dienst am Gast". So wurde angeregt, endlich eine Spazierweg-Verbindung von Oberhof zum "Grünen Wasserl" zu schaffen, um den Fremden die vielbefahrene Landstraße von Oberhof über Reitrain und Weißach zu ersparen. Auch die häßliche Pfütze unterhalb Riedlern am Weg zur Raineralpe soll verschwinden. Ein Anliegen aller Gemeindebürger müßte es sein, die Landschaft beiderseits der Spazierwege, vor allem in der Weißachau, sauber zu halten. Angesprochen wurde die Gemeindeverwaltung, für bessere Ordnung und Sauberkeit beim Müllabfuhrplatz zu sorgen, und ein besonderer Wunsch wäre es, den "wilden" Parkplatz beim Parkhaus in Wildbad Kreuth in einen ordentlichen Zustand zu bringen, um die überall herumstehenden Autos dorthin verweisen zu können. Ein besonderes Klagelied richtete sich gegen Rad- und Mopedfahrer auf den nur für Fußgänger bestimmten Wegen; heir soll die Polizei ein wachsames Auge haben. Bedauert wurde auch die geringe Zahl der Mitglieder (97), die sich mindestens verdreifachen ließe, wenn alle sich einschreiben ließen, die direkt oder indirekt Nutzen ziehen aus der Arbeit des Vereins für den Fremdenverkehr im Kreuther Tal. Da der Jahrespflichtbeitrag 2 DM beträgt (freiwillige Erhöhungen sind keine Grenzen gesetzt), sollte sich das eigentlich jeder leisten können. Der Beitritt mach auch keine Schwierigkeiten, man braucht sich nur im Rathaus in Dorf Kreuth bei Oberinspektor Bucher mündlich oder fernmündlich anzumelden oder sagt seinen Beitrittswunsch einem Vorstandsmitglied.

Sitzbänke

Im Juni 1960 lieferte Wilhelm Kreidl, Zimmerei und Bauschreinerei Kreuth, 28 neue Sitzbänke und stellte sie auch auf für 672,00 DM.
Die Zimmerei und Schreinerei Josef Stich lieferte 7 Sitzbänke.

1961 Werbeaktion

Durch eine Werbeaktion im Gemeindegebiet werden neue Mitglieder gewonnen. Der Dammweg von der Riedlerbrücke bis zum Gemeindehaus am Riedlerbach wird ausgebaut. Bei den Kassenbelegen befindet sich eine Rechnung vom Kreidl Willi sen. an den Verein:

Verschönerungsverein Kreuth 26.6.61

2 Stück neue Bänke Pförnerbrücke
1 Stück Hammerschmiede
1 Stück Ringberg
1 Stück Oberhof
4 Stück Glashütte
11 Stück rechts der Weißach bis Bad Kreuth
7 Stück von der Raineralpe bis zur Kiesgrube
2 Stück Pointerbrücke
1 Stück Pletscherau
2 Stück Brunnbichl
1 Stück Schlippenbach
1 Stück Scherfen
sind zusammen 34 Stück a 30 DM 1020,00

6 Stück alte Bänke mit neuen Pfählen ausgebessert a 12 DM 72,00 DM

Brückengeländer an der Wallbergstraße erneuert
2 Stück Stangen 6 m lang14,40 DM
1 Stück Stange 4 m lang 4,40 DM
1 Stück Stange 5 m lang 5,50 DM
3 Stück Pfähle a 2 DM 6,00 DM
5 Arbeitsstunden a 5 DM 25,00 DM
Brückengeländer beim Reifenstuhl
2 Stück Stangen a 4 m lang a 1,20 DM 4,80 DM
2 Stück Pfähle a 2 DM 8,00 DM
2 Arbeitsstundena 5 DM 10,00 DM
am Ringsee ein Drehkreuz
2,50 lfm Riegel a 2,50 DM 7,25 DM
1 Pfahl 2,50 DM
2 Arbeitsstunden a 5 DM 10,00 DM
4 Wegstufen gemacht 3 Arbeitsstunden a 5 DM 15,00

Summa 1204,85 DM (von diesen Preisen können wir nur mehr träumen)

Dankend erhalten Th. Kreidl 29.6.61
1962 Eine Rechnung vom Kreidl Willi sen.
an den Verein am 10.9.62

2 neue Sitzbänke in Abwinkel aufgestellt a 30 DM 60,00
1 Sitzbank in Enterbach bei Hagn 30,00 DM

Summa DM 90,00

Dankend erhalten Th. Kreidl am 15.9.62
1963 Umbenennung des Vereins

Der erweiterten Aufgaben wegen verstärkte Werbung, Anforderungen des modernen Fremdenverkehrs usw. - wird der Verein in "Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth" umbenannt. Anregungen des Vereins:

  • Bau einer Kabinenseilbahn auf den Hirschberg
  • Bau weiterer Schilifte
  • Bau eines Hallenschwimmbades duch die Talgemeinschaft
  • Schaffung eines Badeweihers mit Kabinen und Parkplatz südlich des Brunnbichler Steinbruches
  • Planung einer Unterführung am Kreuther "Stachus" beim kommenden Ausbau der Ortsdurchfahrt
  • Baldige Verwirklichung der Kurparkplanung

Aus der Tegernsser Zeitung vom 8.4.1963

Wintersport soll gefördert werden - Satzungsänderung erweitert Aufgaben

Kreuth (bu) - Der Verschönerungs- und Verkehrsverein Kreuth hielt kürzlich im Batznhäusl in Kreuth seine diesjährige Hauptversammlung ab. 1. Vorsitzender Sepp Hagn konnte hierzu eine große Anzahl Mitglieder und die beiden Bürgermeister Hagn und Lehmann begrüßen.

Die Versammlung gedachte zu Beginn ihrer verstorbenen Mitglieder Franz Oberndorfer, Benno Stöckl und Josef Bartl.
Der Vorsitzende erwähnte in seinem Tätigkeitsbericht unter anderem die laufende Instandsetzung der Spazierwege zwischen Wildbad Kreuth und Rottach-Egern, die Erneuerung von 21 Sitzbänken und das Bepflanzen der Blumenbeete und Blumenschalen am Stachus in Kreuth, vor dem Batznhäusl und in Reitrain. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung. Die Anlegung eines Spazierweges zwischen Reitrain (Cafe Ringberg) und dem "Grünen Wasserl" mit einer Länge von rund 3drei Kilometern sei geplant und die Begehung bereits durchgeführt. Mit den Grundstückseigentümern werde in nächster Zeit Verbindung aufgenommen, soweit dies nicht schon erfolgt sei. Der Bericht von Kassier Peter Gloggner zeigte eine geordnete Kassenführung und Kassenlage. Die Versammlung erteilte der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.

1. Vorstand Sepp Hagn erklärte, daß die Aufgaben des Vereins durch den bisherigen Satzungstext sehr eingeschränkt seien. Der Verein habe seine Aufgaben den heutigen Verhältnissen anzupassen, hierzu gehöre insbesondere die Förderung des Wintersports durch den Bau von ausreichenden Schiliften, eventuell einer Bergbahn. Weitere Spazierwege und Parkplätze, Badegelegenheiten und vielleicht ein Kurpark in Weißach müßten angelegt werden. Er schlug deshalb vor, diese Aufgaben durch Satzungsänderung zu übernehmen und zugleich dem Verein den Namen "Verkehrs- und Verschönerungsverein" zu geben.. Der Verein solle mit dem Fremdenverkehrsausschuß der Gemeinde zusammenarbeiten. Die anschließende Aussprache ergab volle Zustimmung. Karl Bachmair sagte, die Förderung des Wintersports setze eine leistungsfähige Gastronomie und das Vorhandensein ausreichender heizbarer Fremdenzimmer voraus.
Die Abstimmung brachte eine einstimmige Annahme der Satzungsänderung, sowie die Änderung des Vereinsnamens.
Um die erweiterten Aufgaben mit einer neuen Vorstandschaft beginnen zu können, trat die alte Vorstandschaft zurück. Die Neuwahl ergab folgendes Resultat: 1. Vorsitzender Sepp Hagn, 2. Vorsitzender Anton Buchberger, Schriftführer Karl Bucher, Kassier Peter Gloggner. Dem beratendem Ausschuß gehören 1. Bürgermeister Hans Hagn, Karl Mayr, Hans Gruber, Franz Sennhofer und Josef Wengermayer an. Bei der anschließenden Aussprache wurden Vorschläge allgemeiner Art vorgetragen, insbesondere bezüglich der Schaffung neuer Parkplätze. Das Straßenbauamt soll ersucht werden, bei Straßenverlegungen jeweils den alten Straßenkörper als Parkplatz zu belassen.

Noch eine Rechnung vom Kreidl Willi sen.

Neue Sitzbänke angefertigt:
Nach Bad Kreuth links und rechts der Weißach 10 Stück
beim Eisernsteg 1 Stück
Hammerschmiede 2 Stück
beim Schulenburg[ 2 Stück
beim Buchberger Toni 1 Stück
Enterbach und Pförn 2 Stück
von Pointbrücke nach Kreuth links der Weißach ]2 Stück
Klamm1 Stück

zusammen 21 Stück a 30 DM 630,00 DM

eine Bank repariert von der Pointerbrücke abwärts 15,00 DM

Summa DM 645,00 DM

Wenn man sich diese (nicht vollständige) Liste der letzten paar Jahre anschaut, wundert man sich nicht, dass die Gemeinde Kreuth heute über 250 Sitzbänke hat, die in ausgezeichnetem Zustand sind. Dank des Verschönerungsverein!

1964 Modell um Planung Hirschbergbahn vorgestellt

Vorstand Sepp Hagn stellt das von ihm und Willi Kreidl jun. geschaffene Modell einer Hirschbergbahn vor und erläutert die notwendige Planung im einzelnen. Weiterhin wird der Bau einer Minigolfanlage vorgeschlagen und darüber hinaus die Notwendigkeit der Schaffung von Tennisplätzen festgestellt.

1965 Musikpavillion erstellt

Im Kurpark wird der längst geplante Musikpavillon erstellt. Der Bau einer modernen Sportplatzanlage wird angeregt.

1966 Ausbau des Kurparkes

Die Anpflanzung von 160 Bäumen und weitere Verbesserungen geben dem Kurpark ein neues Aussehen.

Das erste Teilstück des Höhenweges vom Cafe Ringberg zum Ringsee wird fertiggestellt.

1967 Neuer Wanderweg

Unterhalb vom Wildbad Kreuth wird zwischen Badbrücke und Fischweiherbrücke ein neuer schattiger Wanderweg als Verbindungsvariante Parkhaus - Siebenhütten geschaffen.

1968

Am Dienstag den 23. April fing der Sollacher Hans sen. beim Verein als Arbeiter an.

1969 Neue Satzung - Weiterer Wegebau

Am 20.04.1969 wird die neue Vereinssatzung beschlossen und der Eintrag ins Vereinsregister beantragt.

Die Scheinwerferanstrahlung der Kirche wird installiert.

Bau der neuen Sportplatzanlage ist abgeschlossen.

Der Weg zum Wasserfall am Kirchbach wird verlängert, der Sepp-Resch-Weg zur Schwaigeralm errichtet, ebenso die Wegstücke von der Wallbergbahn nach Trinis und in Glashütte.

Rechnung vom Strillinger Anderl Elektrogeschäft Kreuth 20.7.1969: Betr: Anstrahlen der Kirche in Kreuth laut Kostenvoranschlag 1329,28 DM

 

Vereinsjahre 1970 bis 1979
1971

Seegeist 2. Juni 1971 - Arbeit für den Gast hört das ganze Jahr nicht auf

Verkehrsverein wartet bei der Hauptversammlung mit erfreulichen Tatsachen auf - Gute Zusammenarbeit gelobt

we. Kreuth - 154 Mitglieder zählt der Verkehrsverein Kreuth, 50 waren der Einladung zur Hauptversammlung gefolgt. Aus dem Bericht von Vorstand Sepp Hagn konnten sie folgern, daß der Verein alles unternimmt, um der Verpflichtung seines Namens gerecht zu werden: Kreuth schöner werden zu lassen im Dienst des Fremdenverkehrs.

So wurde das Spazierwegenetz weiter ausgebaut, das vorhandene immer wieder verbessert. Zu den über 300 stehenden Bänken kamen 39 neue hinzu. Bei den Bergwegen wurde die Markierung überprüft und ergänzt. Diese Beispiele stehen für die Tätigkeit des Vereins, dem eine Menge Arbeiten zugeordnet sind, die kaum Beachtung finden, weil sie zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Würden sie unterlassen, gäbe es sofort Beanstandungen. Daß es nicht so weit kommt, dafür sorgen die drei Atbeiter des Vereins, Hans Sollacher, Hans Echtler und Willi Volz, die weit über ihre Pflicht hinaus am "Werkeln" sind. Ein wesentlicher Faktor der Vereinsarbeit ist das gute Zusammenspiel von Vorstandschaft, Gemeinde und Staatliches Forstamt. So stellte die Gemeinde für den Verein 13.000 DM zur Verfügung und Oberforstmeister Böhm sorgte für zusätzlichen Wege- und Parkplatzbau auf Staatsforstgrund. Auch das Straßen- und Flußbauamt wartete mit einem Geschenk besonderer Art auf: Bei der Bad Lack ließ es eine alte Stundensäule aufstellen.

Bürgermeister Karl Mayr dankte allen, die sich so uneigennützig in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Er wies den Entwurf des heuer erstmals erscheinenden "Kreuther Veranstaltungskalenders" vor, der die Gäste unterrichtet, was von Mai bis Oktober geboten wird. Mayr freute sich: "Die Meldepflicht ist besser geworden, schwarzen Schafen aber bleiben wir auf der Spur."

Klaus Göttfried brachte die "Umgehungsstraße Tegernseer Tal" zur Sprache: der Gemeinderat sollte sich überlegen, ob nicht das Verlegen den Durchgangsstaße aus dem Kreuther Tal Nachteile für den Ort mit sich bringe. Bürgermeister Mayr brachte nochmals alle Punkte vor, die nach Auffassung des Gemeinderats gegen die Durchgangsstraße im Kreuther Tal sprechen: "Man braucht sich dann auch nicht mehr um das für den Herbst zu erwartende Prädikat heilklimatischer Kurort zu bemühen, wenn die Abgase der Last- und Personenwagenschlange die Luft verpesten."
1972 Eintrag ins Vereinsregister

Am 03.01.1972 wird vom Amtsgericht Miesbach der Eintrag ins Vereinsregister bestätigt. Der Verein führt nun den Zusatz: e.V.

1973 Jahreshauptversammlung am Freitag den 4. Mai 1973

im Gasthof Batznhäusl in Kreuth

1. Der 1. Vorsitzende Sepp Hagn begrüßte die Anwesenden und dankte für das zahlreiche Erscheinen. Insbes. begrüßte er den 1. Bgm. Mayr, Herrn Forstdirektor Böhm und die Herren Gemeinderäte.

Herr Hagn berichtete über die geleisteten Arbeiten und dankte den Arbeitern des VVK für ihren steten Einsatz. Als Neuanschaffung erwähnte Herr Hagn die Rüttelwalze, für die der VVK einen Zuschuß von 3000,- DM an die Gemeinde geleistet hat.

Die wichtigsten Arbeiten für die kommende Saison wurden besprochen. Insbes. sollte der Weg nach Glashütte möglichst bald in Angriff genommen werden.
Als nächstes sprach Herr Hagn die Vermieter an, welche auf ihren Grundstücken auch für einen sauberen Zustand sorgen sollten. Es geht nicht an, daß man saubere Spazierwege und Anlagen verlangt, selbst aber auf den Grundszücken den unsauberen Zustand beläßt.

2. Es folgte nunmehr der Kassenbericht des Kassenwartes Hans Sollacher

3. Zu Punkt 3 bat Herr Hagn Herrn Bgm. Mayr zu Wort

Bürgermeister Mayr führte zur Zusammenarbeit Kuramt mit den Vermietern folgendes aus:

  • Meldung von freien Zimmern
    die Vermieter werden gebeten, die freien Gästezimmer der bevorstehenden Saison mit genauer Angabe der Dauer beim Kuramt zu melden. Dabei ist zu beachten, daß diese Zimmer bei Belegung sofort abzumelden sind.
    Diese An- und Abmeldung von freien Zimmern würde, gerade in den Sommermonaten viel Zeit, Arbeit, Kosten, aber auch Verärgerung von Gästen ersparen und bei der Suche nach freien Zimmern sehr behilflich sein.
  • Anmelden von Gästen
    § 4 der Satzung über die Erhebung einer Kurabgabe hat der Kurgast der Gemeinde binnen 24 Stunden nach seiner Ankunft mittels Formblatt der Kurabgabeverpflichtung erforderlichen Angaben zu machen. Hat der Kurgast die Erklärung nicht selbst der Gemeinde übermittelt, so hat das der Vermieter zu besorgen (§ 6 Abs. 4). Dies kommt in der Gemeinde Kreuth aber nur selten vor. Vermieter lassen sich dazu bis zu 7 Monaten Zeit, bringen die Anmeldung erst mit der Abmeldung, verkürzen die Zeit auf dem Formblatt oder melden die Gäste überhaupt nicht an. Die Vermieter werden auf die Gefahr, in die sie sich dadurch begeben z.B. wenn ein Gast an seinem Heimatort einen Sterbefall hat oder ihm ein großes Geschäft entgeht und auf die Folgen (Anzeige wegen Verletzung der Anmeldepflicht und Steuerhinterziehung) hinzuweisen) hinzuweisen.
  • Ehrung von langjährigen Gästen

Vermieter, die Gäste beherbergen, die bereits zum 10., 20., 30. Mal usw. in der Gemeinde Kreuth ihren Urlaub verbringen, werden gebeten, diese bei der Anmeldung derselben gesondert zu melden bzw. zu kennzeichnen, da das Kuramt dafür keine eigene Kartei führen kann. Nur durch die Meldung des Vermieters ist eine Ehrung möglich.

  • Veranstaltungshinweise: Die Vermieter werden gebeten, die Gäste auf die Veranstaltungen hinzuweisen. Der monatliche Veranstaltungskalender ist im Kuramt erhältlich.
  • Gastaufnahmevertrag: Immer wieder kommt es vor, daß verärgerte Gäste, die mit ihren Vermietern Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Gastaufnahmevertrages haben, von den Vermietern ins Kuramt verwiesen werden. Es ist darauf hinzuweisen, daß diese privatrechtlichen Angelegenheiten zwischen Gast und Vermieter zu regeln sind. Rechte und Pflichten aus dem Gastaufnahmevertrag (wichtig für beide Vertragspartner) sind auf Seite 27 des Gästezimmerverzeichnisses zu ersehen.
  • Statistik: Vermieter von Hotels, Gasthöfen, Sanatorien, Erholungsheimen, Kinderheimen, Campingplätzen und Fremdenheimen über 9 Betten sind verpflichtet, die monatliche Fremdenverkehrsstatistik bis zum 5. des Nachmonats beim Kuramt abzugeben, auch wenn keine Vermietungen vorgenommen wurden. Wird dieses Formblatt nicht abgegeben, so nimmt das statistische Landesamt zur Erstellung der monatlichen Fremdenverkehrsstatistik für die gesamte Gemeinde Schätzungen vor. Für jede geschätzte Übernachtung muß die Gemeinde 1,5 Pf an den Fremdenverkehrsverband München-Oberbayern abführen.
  • Tag des Gastes: Für die kommende Saison ist ein Tag des Gastes vorgesehen. Die Vermieter werden gebeten, an diesem Tag den Gästen ein besonderes Frühstück zu verabreichen.
  • Busreisen: Von den beiden Busunternehmen Wiedenhoff, Solingen und Siggelkow, Hamburg liegen für die kommende Saison bis jetzt 6 Anmeldungen mit 11 Gästen vor.
  • Fremdenkontrolleur: In den Jahren 1970, 1971 und 1972 wurde in der Gemeinde Kreuth eine Fremdenkontrolle durchgeführt. die Übernachtungszahlen sind in den Jahren 1970 und 1971 gestiegen. 1972: rückläufig, Grund: Olympiade in München
  • Einheitliche Zimmerschilder an den Häusern: Es ist anzustreben, daß an allen Quartieren einheitliche Zimmerschilder angebracht werden, wie z.B. in Tirol, Bayrischzell usw. Kosten für ein Schild mit MWST. 73,26 DM.

    Klaus Göttfried erörtert die Planungen i, Fremdenverkehr für das kommende Jahr:

  • eine neue Zimmerliste wurde erstellt
  • Aktion „sauberer Kurort“ soll durchgeführt werden
  • Veranstaltungskalender wird monatlich ausgegeben
  • Orts und Begrüßungstafeln sind im Gesprächim nächsten Winter ist eine beleuchtete Langlaufloipe geplant
  • der Eisplatz soll angelegt werden

In der anschließenden Aussprache wurde Herr Lehmann bezüglich der Öffnung seines Bades im Sommer angesprochen. Es wurde vereinbart in Verhandlungen mit der Gemeinde, des VVK und Herrn Lehmann die Angelegenheit zu klären.

Von Alfred Schlichtner wurde bemängelt, daß von den Vermietern daß von den Vermietern ein und zwei Übernachtungen nicht angenommen werden. Auch Fremdenverkehrsreferent Göttfried erklärte, daß man solche Gäste, wenn möglich, nehmen sollte, da es immer wieder vorkommt, daß diese Gäste im nächsten Jahr ihren Urlaub bei uns verbringen.

Zum Schluß der Hauptversammlung dankte der Vorsitzende den anwesenden nochmals für ihr Erscheinen und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

1975

Tegernseer Zeitung 5. Juni 1975 - Kreuther sollen mit Komfort Gästen mehr Anreiz bieten

Günstige Bedingungen für Ausbau von Qualitätszimmern nützen - Verkehrsverein hat zu wenig Mitglieder

we. Kreuth - 169 Mitglieder gehören dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth an, nur 35 fanden den Weg zur Jahreshauptversammlung. Wie in den Jahren zuvor kam zum Ausdruck, daß leider eine Vielzahl von Kreuthern, die direkt oder indirekt am Fremdenverkehr verdienen, zu den Nichtmitgliedern zählen, obwohl doch alle an der Arbeit des Vereins interessiert sein müßten. Dabei haben eine Reihe Mitglieder mit dem Fremdenverkehr nichts zu tun; sie fühlen sich zugehörig, weil sie in der Arbeit des Vereins eine gut Sache für die Gemeinschaft sehen. Vorsitzender Sepp Hagn berichtete von der Vielfalt der Tätigkeit im Dienst des Fremdenverkehrs. Sein Dank galt der Gemeinde, die mit Geld, Hand- und Spanndienst hilft, den drei "Vereins-Arbeitern", die unermüdlich werkeln und dem Kuramt, für die gute Zusammenarbeit. Anerkennung gab es für die vielen Hausbesitzer und Mieter, die sich am Blumenschmuckwettbewerb beteiligen. Gemeinderat und Fremdenverkehrsreferent Klaus Göttfried, hob die gute Zusammenarbeit hervor, für die auch das staatliche Forstamt Kreuth Lob und Dank verdiene. Daß die Gemeinde in punkto Fremdenverkehr ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen braucht, bewies sein Hinweis: "170.000 DM gibt Kreuth zweckgebunden dafür aus. Die Gäste und Übernachtungszahlen der Gemeinde liegen erheblich über dem Durchschnitt.". Um "im Geschäft" zu bleiben, gab er den Rat, den Gästen mehr Komfort zu bieten, also vermehrt Zimmer mit Bad oder Dusche zu schaffen.

Gemeinderat Hans Sollacher fügte hinzu, daß für den Ausbau von "qualitativen Zimmern" staatliche Zuschüsse zu sehr günstigen Bedingungen zur Verfügung stehen. Gemeinden, Sparkassen und Banken geben darüber Auskunft. Er bat auch, sich nicht nur dem "Langzeitgast" zu widmen, sondern auch dem "Naherholungsgast" Aufmerksamkeit zu schenken. Erfreut nahm man die Mitteilung zur Kenntnis, daß jetzt das Warmbad in Dorf Kreuth wieder seine Pforten unter gemeindlicher Regie öffnet. Wann das beim "Hotel Post" der Fall sein wird, war nicht zu erfahren. In der Gerüchteküche bruzzelt es also munter weiter und vor allem aus rechtlichen Gründen bleibt das Thema "die Post" weiterhin Geheimsache. Als Vorhaben dieses Jahres bezeichnete Vorsitzender Hagn vor allem den Ausbau und die Verbesserung der Spazierwege. Als Anregung stand die Anlage eines kleinen Sees in der Weißachau in der Nähe der Högg-Alm, besetzt mit fischen und Wildenten zur Debatte. Auch die Planung "Hirschbergbahn" wurde nicht vergessen. Weiter wurde der Bedarf an "Kneipp-Möglichkeiten" und die mangelde Sauberkeit in verschiedenen Ortsteilen erörtert, wobei man die Schuld nicht den Ausflüglern in die Schuhe schieben kann. An die Gemeinde richtete man die Bitte, wieder eine Sperrmüll-Abfuhr einzuführen.
1978 Ende der vereinseigenen Arbeit

Sämtliche Arbeitsleistungen des Verschönerungsvereins werden vom Bauhof der Gemeinde übernommen. Außer der weiteren Pflege des Blumenbeetes an der Riedlerbrücke, ist der Verein nur mehr beratend und anregend tätig.

1979 Vereinsanregungen wird entsprochen

Von Gemeinde und Forstamt wird der Fußweg von der Winterstube (oberhalb Glashütte) durch den Wald nach Stuben gebaut.

Vereinsjahre 1980 bis 1989
1983 Im Kassenbuch schreibt der Kassier:

Zwischen 1979 und 1983 war der Verein völlig untätig und praktisch in der Abwicklung. Der damalige 1. Vorsitzende Sepp Hagn ist am 23.4.1980 verstorben. Die Neuwahl der Vorstandschaft fand am 25. April 1983 statt.

Jahreshauptversammlung am 26. Mai 1983

Bei dieser Jahreshauptversammlung war die grundsätzliche und erste Frage, soll der Verein weiter bestehen? Der 1. Vorsitzende Sepp Hagn ist am 23. April 1980 verstorben. Seit dieser Zeit war der Verein praktisch nicht mehr aktiv. Die Hauptversammlung beschließt einstimmig (21:0), also ohne Gegenstimme, daß der Verein weiterbestehen soll, und daß die Vorstandschaft neu zu wählen ist. In den Jahren des Stillstands wurden die Einrichtungen, wie Spazierwege, Sitzbänke usw. laufend überprüft und Entsprechendes veranlaßt. Als Anregung an die Gemeinde wurde vorgebracht, verschiedene Fußwegestrecken sowie der Höhenweg vom Cafe Ringberg bis zur ehemaligen Mülldeponie bedürfen dringend der Überholung.

Für die Dauer von 5 Jahren wurden gewählt:

Hans Schiller 1. Vorsitzender; Hans Sollacher 2. Vorsitzender; Erhard Volz Kassier; Karl Bucher Schriftführer.
Beisitzer: Sennhofer Franz Glashütte, Kreidl Willi Riedlern, Wolf Albert Scharling, Hatzl Sepp Oberhof, Mayr Helmut (Gloggner unter der Leiten) Leiten.

Der Jahresbeitrag wird auf 10,- DM festgesetzt. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

Tegernseer Zeitung vom 9. Juni 1983, Nr. 130 - Weißachverbauung scharf kritisiert

Verkehrsverein Kreuth verabschiedet Resolution zur Ufersanierung

Kreuth (so) Einen so verdienten Verein läßt man nicht eingehen. dies war die einhellige Meinung der 21 Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth, die sich auf Einladung des 2. Vorsitzenden Hans Schiller im Batznhäusl eingefunden hatten.

Der „VVV Kreuth“ wurde 1888 gegründet, steht also im 95. Lebensjahr. Er war quasi die erste Bürgerinitiative von Kreuth mit dem Ziel, das Dorf unter dem Leonhardstein angesichts des beginnenden Fremdenverkehrs schöner zu gestalten. Dieser Aufgabe haben sich Generationen von Kreuther Bürgern gewidmet, haben Wege angelegt und gepflegt, Ruhebänke aufgestellt, Brücken und Stege in Obhut genommen, sich um den Blumenschmuck gekümmert und manche Veranstaltung für die Gäste organisiert.

In den letzten Jahren ist es etwas ruhig um den Verein geworden. Ursache dafür war der Umstand, daß die Aufgaben des Vereins mehr und mehr auf Gemeinde und Kuramt übergegangen sind. Dennoch, so betonte auch Bürgermeister Karl Mayr bei der Versammlung habe der Verkehrs- und Verschönerungsverein seine Daseinsberechtigung nicht verloren und könne im Zusammenwirken mit der Gemeinde Anstöße geben und Vorhaben verwirklichen, die dem Ort zugute kommen.

Nach dem Tode des verdienten, langjährigen ersten Vorsitzenden Sepp Hagn mußte die Versammlung eine neue Vorstandschaft wählen. Aus der geheimen Wahl ergab sich folgende Zusammensetzung: 1. Vorsitzender, Hans Schiller; 2. Vorsitzender, Hans Sollacher; Kassier, Erhard Volz; Schriftführer, Karl Bucher. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Karl Mayr, der nach den Rechenschaftsberichten des bisherigen Vorstands (Schiller, Volz, Bucher) Entlastunf und Dank aussprach.

Bei der anschließenden Aussprache über Kreuther Fremdenverkehrsbelange wurde bedauert, daß einzelne Vermieter recht wenig Interesse für die Bemühungen des Kuramts an den Tag legten, den Gast unterzubringen und zu betreuen. Kritik gab es auch für jene staatlichen Fachbehörden, die den bejammernswerten Zustand der Weißachauverbauung zu verantworten haben. Grundwasserabsenkung, sterbende Föhren und einsturzbedrohte Ufer seien die Folge unsachgemäßer Kiesausbeute und mangelnder Neuverbauung. Man forderte, die alte bewährte Verbauungsweise mit Baumstämmen wieder einzuführen. Die vor wenigen Jahren ausgeführten Betonbauwerke seien teilweise schon wieder eingestürzt und damit sei das viele Geld umsonst ausgegeben.

In diesem Sinne faßte die Versammlung dann auf Vorschlag des Bürgermeisters eine einstimmige Resolution. Darin werden die Gemeinde, das Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt und die Oberste Baubehörde dringend aufgefordert, unverzüglich geeignete Maßnahmen zu einer dauerhaften Sanierung der Weißachsohle- und Uferbebauung einzuleiten. Weiteres tatenloses Zuwarten bedeute Millionenschäden und eine Gefährdung ganzer Streckenabschnitte mit der dahinterliegenden Bebauung.
1984 Wiederaufnahme der Tätigkeit

Bei der Jahreshauptversammlung am 26.10.1984 war folgender Kassenbestand:

Barkasse 16,50 DM
Giro 3355,65 DM
Sparbuch 570,60 DM
Gesamt 3942,75 DM


Das Ende der vereinseigenen Arbeit war 1984 wieder vorbei und der Verein kehrte zu seinen Tätigkeiten zurück. Dies wurde bei der Hauptversammlung im Oktober 1984 klar: Die Spazierwege sind in letzter Zeit, bedingt durch andere Arbeiten nicht genügend in Stand gehalten worden. Dies ist aber bei der Vielzahl der Wege laufend notwendig. Das Spazierwegenetz wird allgemein, von Gästen und Einheimischen, anerkannt. Vermutlich wird die Instandhaltung durch Gemeindearbeiter nicht möglich sein. Vorgeschlagen wird deshalb, daß wie in früheren Jahren, Aushilfsarbeiter hierfür beschäftigt werden, und zwar etwa ab Mai des nächsten Jahres. Hierfür haben sich die Herren Anton Edbauer und Anton Sennhofer bereit erklärt.

1985 Vorschlag in der letzten Hauptversammlung

Nach dem Vorschlag in der letzten Hauptversammlung wurde der Bremerweg zwischen Felserbach und Raineralmbrücke - weg von der Bundesstraße - auf den Weißachdamm verlegt.

Die zwei neu eingestellten Arbeiter erledigten in diesem Sommer diese Arbeiten: 27 Sitzbänke wurden erneuert und etliche renoviert, Geländer und Treppen an Fußwegen renoviert. Die Fußwege wurden mit Sand überzogen; insgesamt sind 285 Tonnen Kies und Sand verarbeitet worden. 32 lfd. Meter eiserne Auskehren wurden eingebaut.

Seit dieser Zeit ist der Verein wieder für die Spazierwege zuständig, seitdem sind Wege und Bänke wieder in ordentlichem Zustand.

Aus den Jahresberichten, die in der jeweiligen Hauptversammlung den Mitgliedern vorgelesen werden, ist nicht immer viel neues zu berichten, da sich die Arbeiten jedes Jahr wiederholen; jedes Jahr werden neue Sitzbänke errichtet, bzw. repariert, die Wege gesäubert, ausgeschnitten. Ohne unsere Arbeiter wären Kreuths Spazierwege nicht so sauber und gepflegt, was uns unsere Gäste immer wieder begeistert bestätigen.

Vereinsjahre 1990 bis 1999
1990 Jahreshauptversammlung

Bei der Hauptversammlung bedankte sich der Vorstand Schiller bei der Gemeinde für die finanzielle Hilfe, sowie die Übernahme der Lohnkosten der beiden Arbeiter und zur Verfügungsstellung des notwendigen Materials.

An Arbeiten wurden ausgeführt: Parkplatz am Raineralmweg hergerichtet, der durch den Wasserleitungsbau beschädigt war. Am Wanderweg Bayerwald-Glashütte ca. 1 Woche mitgearbeitet, hauptsächlich Bäume ausgeschnitten. Weg angelegt in Wildbad Kreuth zum König Max Denkmal. 32 Sitzbänke neu aufgestellt und 10 Bänke instandgesetzt. Im Kurpark Mäharbeiten ausgeführt. Treppenabgang an der Riedlerbrücke beseitigt und für Rollstuhlfahrer befahrbar gemacht. Durch den heurigen Orkan Wiebke sind im Kurpark mehrere Bäume entwurzelt worden, so daß sich eine notwendige Auslichtung ergeben hat. Die Stöcke sind von der Gemeinde beseitigt worden. Der Vorstand Schiller bittet die Grundeigentümer am Kirchenweg die Brennesseln zu entfernen.

Unter Wünsche und Anträge: Steininger Fritz: Die Spazierwege, eigentlich unsere Stärke, sind ganz allgemein in einem schlechten Zustand, besonders bei der Unterführung Pförn in den Weißachauen. Das jetzt aufgebrachte Material ist ungeeignet. Aufkiesung ist notwendig, damit ein Dachproviel entsteht und das Regenwasser beidseits ablaufen kann. Außerdem sollen die Stauden entlang der Wege ausgeschnitten werden. Die Beschilderung an der B 307 weist nur auf den Sylvenstein und Achensee hin, nicht aber nach Kreuth. Ergänzung soll bei der Straßenbaubehörde beantragt werden.

Schiller Hans: Ein neuer Weg ab ehemaliger Mülldeponie bei der Pflegeralm zum „grünen Wasserl“ ist geplant. Die Gemeinde hat mit den Grundeigentümern Verhandlungen aufgenommen.

Kieweg Sepp: Es gibt so viele unvernünftige Hundebesitzer, die ihre Hunde nicht beaufsichtigen. Die Weg sind voller Hundekot; dies müßte ja wirklich nicht sein. Auf den Weißach-Dammwegen ist trotz Verbot ein reger Radfahrverkehr. Die hierauf angesprochenen reagieren unvernünftig und oft mit Beschimpfungen. Hier muß unbedingt eingeschritten werden.

Mehringer Toni antwortet: Daß ausreichend Verbotsschilder angebracht sind und außerdem noch zusätzliche Schilder angebracht werden, die auf den Fahrweg hinweisen. Vielleicht kann dadurch etwas Abhilfe geschaffen werden.

Sennhofer Toni gibt als Kassier bekannt: Die Bepflanzung der Verkehrsinsel beim Batznhäusl hat zuletzt 2100 DM gekostet. Hierfür erhält der Verein von der Gemeinde lediglich einen Zuschuß von 1000 DM. Mit den jährlichen Mitgliederbeiträgen von rund 1300 DM könnte der Verein nicht einmal diese Ausgabe decken. Dazu meint der Mehringer Toni, die Kosten könnten gesenkt werden, wenn die Insel naturgetreu bepflanzt würde.

1994 Rechnung

Von der Zimmerei Klaus Erlacher wurden Tische und Bänke im Wert von 5.503,67 DM für den Verein angefertigt. Firma Reithamer Rundholuprodukte Warngau lieferte 50 Pfähle 1,50 m, 10 cm Durchmesser grün a 6,50 und 50 Pfähle 1 m, 10 cm Durchmesser grün a 4,50, Gesamtbetrag 632,50 DM. Rechnung Alfred Zimmer Weißach Sandbeton m. 350 kg Zement 282,33 DM. Aicher-Holzwerk Raubling: Kantholz 565,50 DM

Jahreshauptversammlung am 25. März
Filialleiter der Kreissparkasse und Testamentvollstrecker über den Nachlaß von Frau Urban teilte mit, daß Frau Urban und auch Frau Authenrieth dem Verein einen größeren Geldbetrag vererbt hat. Er schlägt vor nach ihnen einen Weg zu benennen.

Am 28. März 1994 schrieb der Verein an die Gemeinde Kreuth

Parkplatz Privatsanatorium Haus Bruneck

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Mitgliederversammlung am 25. März 1994 wurde u.a. vorgebracht:

"Der Parkplatz liegt erhöht und direkt in der Sicht von der Bundesstraße, so daß die "Blechlawine" sehr störend, aber auch in der Landschaft verunstaltend wirkt. Der Parkplatz soll zur Bundesstraße hin geeignet bepflanzt werden. In der Versammlung wird bekannt, daß hierfür eine Bauauflage besteht. Unverständlich bleibt, warum die Einhaltung der Auflage nicht überwacht wird."

Wir bitten um gefl. Kenntnisnahme und geeignete baldige weitere Veranlassung. Gemeinsames Ziel muß sein, das Ortsbild zu verschönern.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Schiller 1. Vorsitzender

Schreiben an die Gemeinde vom 28. März 1994

Neues Wohnhaus beim Rathaus: Komposthaufen und Mülltonnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Mitgliederversammlung kam zurecht zur Sprache (Versammlung am 25. März 1994), daß am Ortseingang von Kreuth die aufgestellten Mülltonnen sowie der Komposthaufen, direkt an der Bundesstraße äusserst verunstaltend wirken und einen ungünstigen Eindruck für das Ortsbild hinterlassen.

Die Versammlung hat sich dafür ausgesprochen, die Gemeinde raschestens um einen anderen Standort zu ersuchen. Dies dürfte doch bei der Größe des Grundstücks möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Schiller 1. Vorsitzender

Tegernsser Zeitung 2./3. April 1994 - Viele Anregungen für Gemeinde

Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth sehr aktiv - Vorstandschaft wieder gewählt

Kreuth (en) - Bestätigt wurde die bisherige Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth. Hans Schiller bleibt 1. Vorsitzender, sein Stellvertreter Wilhelm Kreidl. Komplettiert wird das Führungsquartett - wie bisher - von Kassier Anton Sennhofer und Schriftführer Karl Bucher. Dem beratendem Ausschuß gehören Franz Sennhofer sen. (Glashütte), Judith Winkler (Riedlern/Kreuth),. Hans Oettl (Scharling), Sepp Hatzl (Oberhof/Reitrain/Weißach), sowie Anton Edbauer /Brunnbichtl/Point) an.

Beraten wurde bei der Versammlung auch über eine Reihe von Sachfragen. So soll jetzt nach einer neuen Möglichkeit für einen Wanderweg nach Ringsee gesucht werden, da sich die Verhandlungen mit den Grundeigentümern in Richtung "Grünes Wasserl" zerschlagen haben. Fünf Lampen werden im Kurpark ersetzt. Der Verein übernimmt dafür die Kosten von 7.500 Mark. Eine Kostenbeteiligung von 500 Mark wurde für die Renovierung der Fahne der Veteranen- und Reservistenkameradschaft beschlossen.

Fertig sind Bänke und Tische für die Sitzgruppe am Parkplatz Wildbad Kreuth. Die Aufstellung könne in den nächsten Tagen erfolgen, teilte Vorstand Schiller mit. Zur Sprache kam auch der schlechte Zustand des Spazierweges Brunecl-Point sowie anderer Wege. Vorgeschlagen wurde vom Verein, daß die Gemeinde das erforderliche Kiesmaterial bezahlen solle, der Verein übernehme den Aufwand für Fertiger und Walze. Eine geeignete Bepflanzung wird bei Parkplatz der Klink "Haus Bruneck" zur Bundesstraße hin angestrebt. Empfohlen wurde weiterhin das Aufstellen neuer Bänke am Weißachufer ab Pointer-Brücke. angeregt wurde auch, den Fußweg ab Riedlerbrücke nach Süden auszulichten und verbreitern. Dei Gemeinde wurde ersucht, den verschmutzten Bach zwischen Scharling und Scherfen zu reinigen - eventuell könnten für diese Arbeit auch Schluklassen gewonnen werden.

Karl Bucher kritisierte, daß die Mülltonnen am neuen Gemeindewohnhaus direkt an der Bundesstraße nicht gerade einen schönen Anblick böten. Anton Sennhofer informierte, daß der beliebte Wanderweg von der Klamm zur Schwarzen Tenn teilweise verschüttet sei und mit einem Radlader ohne besonderen Aufwand wieder hergerichtet werden können. Hiezu werde man Kontakt mit der Gemeinde aufnehmen. Abschließend wurde vorgeschlagen, einen Weg nach Claire Urban zu benennen, die dem Verein einen größeren Geldbetrag hinterlassen hatte. - Andreas Englert
1995

Beschwerdebriefe an die Gemeinde vom 26. Febr. 1995

Parkplatz Privatsanatorium Haus Bruneck
Beilage: 1 Schreiben vom 28. März 1994 - Copie -

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom 28.03.1994 haben wir auf die verunstaltende Wirkung auf dem Parkplatz des Privatsanatoriums Bruneck hingewiesen. Uns ist bekannt, daß für diesen baurechtlich genehmigungspflichtigen Parkplatz eine entsprechende Bauauflage besteht und auch, offensichtlich auf unsere Anregung hin, eine Besichtigung durch das Landratsamt und die Gemeinde stattgefunden hat.
Trotzdem ist bisher, nach fast einem Jahr, nichts geschehen. Wir sind hierüber verwundert, daß Verwaltungs- und Genehmigungsbehörden nicht in der Lage sind, ihre Auflagen durchzusetzen. Der Weg Bruneck - Point wurde im vergangenen Jahr mit einem erheblichen Kostenaufwand instandgesetzt und die Gefällstrecke entlang des Parkplatzes Bruneck geteert worden. Wir stellen fest, daß vom Parkplatz bzw. dessen Gelände rechtswidrig Oberflächenwasser auf den Weg geleitet wird. Auch hier müßte auf Beseitgung gedrängt werden.
Da offensichtlich in nächster Zeit keine Erledigung zu erwarten ist, jedenfalls ist uns nichts bekannt, beantragen wir die Behandlung in der Bürgerversammlung, auch weil Anregungen eines hierfür autorisierten Vereins doch ernst genommen werden sollten. Unsere Mitglieder haben ein Recht darauf hierauf zu bestehen. Lassen Sie uns auch sagen, daß eine kleine Zwischenmitteilung über den Sachstand der Gemeinde gut angestanden wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Schiller 1. Vorsitzender

 

Neues Wohnhaus beim Rathaus: Kompost und Mülltonen
Beilage; 1 Schreiben vom 28. März 1994 - Copie -

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren

mit Schreiben vom 28.03.1994 haben wir die Gemeinde gebeten, den beschriebenen Mißstand zu beseitigen. Dies sit nun innerhalb fast eines Jahres nicht geschehen.
Wir haben hierfür kein Verständnis und die Gemeinde wird sich scher tun, andere Grundeigentümer zur Ordnung auf ihren Grundstücken anzuhalten. Uns sind die Rechts- und Verrtagsverhältnisse über das Grundstück nicht bekannt. Jedenfalls ist es für uns unerklärlich, wenn die Gemeinde nicht in der Lage wäre, in ihrem Bereich entsprechende Anordnungen zu treffen oder Verantwortliche hierzu anzuhalten.
Wir sind unseren Mitgliedern schuldig, die von ihnen in den Versammlungen vorgebrachten Anregungen zu verfolgen und auf Durchführung, so dies möglich ist, zu drängen.
Da dies bis zum heutigen Tag nicht geschehen ist, beantragen wir die Behandlung in der Bürgerversammlung. Die Sauberkeit des Ortes, insbes. als heilklimatischer Kurort, gehr Jeden an.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Schiller 1. Vorsitzender

Tegernseer Zeitung 4./5. März 1995 - Gemeinde Kreuth war nicht untätig

Kreuth (jhd) Mit zwei Anträgen wandte sich der „Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth“ bei der Bürgerversammlung am Donnerstagabend an den Gemeinderat. Im Falle eines Wohnhauses der Baugenossenschaft Lenggries, bei dem sowohl Mülltonnenhäuschen als auch Komposthaufen „fremdenverkehrswirksam“ der Straßenseite zugewandt waren, vermutete der Verein Tatenlosigkeit der Gemeinde. „Wir haben sehr wohl etwas unternommen“, konnte Bürgermeister Sepp Hatzl berichten. Bereits Ende März sollen die Steine des Anstoßes verschwinden, lediglich die bisher vorgelegten, unakzeptablen Pläne der Baugenossenschaft hätten die Maßnahme so lange hinausgezögert.

Über die Begrünung der Straßenseite am Parkplatz der Klinik Haus Bruneck konnte Hatzl ebenfalls Neuigkeiten bekanntgeben: „Die Bepflanzung muß bei Androhung deines Ordnungsgeldes vorgenommen werden“.
Auch die Ableitung des Oberflächenwassers sei so angeordnet worden.

Gemeindebote Kreuth 5/95 - Verschönerungsverein Kreuth im Jahre 1994 besonders aktiv

Am 7. April 1995 waren die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth zur Jahreshauptversammlung im Gasthof „Batznhäusl“ eingeladen. Vorstand Hans Schiller begrüßte Mitglieder und Gäste, vor allem 1. Bürgermeister Sepp Hatzl und die anwesenden Gemeinderäte. Nachdem sich die Versammlung im Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder erhoben hatte, legte Schiller einen umfassenden Tätigkeitsbericht über das vergangene Jahr vor. So wurden Tische und Bänke an den Parkplätzen Bad Kreuth und Klamm erstellt und ebenso in der Langenau. Weitere 25 Sitzbänke wurden neu installiert, 5 Bänke wurden repariert.

An den Aufstiegswegen im Pletscherergraben und vom Ringsee zum bucherhang wueden vom Hochwasser zerstörte Stege erneuert und die Wege gerichtet. Ebenso wurde bei den Wegen zur Geißalm, zur Hohlensteinalm, von der Duslau zum Leonhardstein, zur Röhrlmoosalm, Sommer- und Winterweg zum Hirschberg u.v. der Klamm in die Schwarzentenn je nach Notwendigkeit ausgeschnitten, Muren und Geröll beseitigt, sowie Wasserablässe und Auskehren instandgesetzt, Aufgekiest wurden die Wege Riedlerbrücke-Schützenhaus, Bruneck-Point und im Kurpark.

Dank früherer Spendenfreudigkeit konnten diese vielen notwendigen Arbeiten erledigt werden, was einen Kostenaufwand von rd. 35.000,- DM erforderte. Schiller führte weiter aus, daß in den nächsten Jahren nicht mehr so viel Geld ausgegeben werden könne und deshalb Spenden stets willkommen seien. Auf die notwendigen Erneuerungen und Verbesserungen würde jedoch auch weiterhin das Augenmerk gelegt.

Geplant ist unter anderem die Mitarbeit an der Verbesserung des Radweg-Steilstückes vom Boaraibl hinab zum Bayrbach-Brückerl in Richtung Erzherzog-Johann-Klause. Zum geplanten Wanderweg oberhalb des Forstamtes zur Raineralm berichtete Schiller, daß zwei Grundbesitzer ihre Zusage wieder zurückgezogen hätten und der Wegebau deshalb nicht durchgeführt werden könne. Kassier Toni Sennhofer erstattete seinen Bericht über die Kassenführung, der von den Prüfern on bester Ordnung befunden wurde. Die beantragte Entlastung des Kassiers wurde einstimmig erteilt. In der anschließenden Aussprache erläuterte Schiller u.a., daß für das geplante Wegebauvorhaben vom Campingplatz Weißach zum Ringsee der Durchgang von den Grundbesitzern verweigert wurde. Da für diesen Weg die Bennenung „Urban-Authenristh-Weg geplant war, wird sich der Verschönerungsverein mit der Gemeinde Kreuth ins Benehmen setzen, einen anderen Weg namentlich zuwidmen. Wie bekannt, hatten die Damen Ilse Urban und Claire Authenrieth dem Verschönerungsverein Kreuth einen namhaften Betrag für Wanderwege gestiftet.
1997

Gemeindebote Kreuth Mai 1997 - Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth e.V.

Bericht über die 109. Hauptversammlung des V.V.K. Kreuth am 22. März 1997 im Gasthof Batznhäusl in Kreuth. Der 1. Vors. Hans Schiller eröffnete die Hauptversammlung und begrüßte die Anwesenden, insbes. den 3. Bürgermeister und die anwesenden Gemeinderäte. Entschuldigt hatten sich Johann Öttl, Willi Kreidl, Hans Kirchberger, 1. Bürgermeister Sepp Hatzl, das Forstamt Kreuth, Richard Kölbl und Walter Sindl.

Zu Beginn der Versammlung wurde den Verstorbenen, Margit Tebbe, Hans Mack und Josef Deininger gedacht.
Anschließend folgte der Bericht des Vorstandes, in dem vor allem die im vergangenen Jahr durchgeführten Arbeiten erwähnt wurden, insbes.: beide Dammwege von Bad Kreuth bis Weißach wurden abgekehrt und die auskehren abgeputzt; von Siebenhütten zum Hohlenstein wurden die Auskehren ausgeputzt, ebenso der Geißalmsteig; auf dem Weg vom Boaraibl zur Klausen wurden die Bäume ausgeschnitten und das Wasser abgeleitet; der Duslau- und Leonhardsteinsteig wurde ausgeputzt und die Brücke über den Sumpf ausgebessert: der Weg am Pletscherer Graben wurde ausgeschnitten und das Wasser abgeleitet; der Sommerweg zum Hirschberg wurde instandgesetzt: der Röhrlmoosweg wurde hergerichtet und von den Steinen befreit: der Kurpark mußte von Laub und Reisig gesäubert werden; 30 Sitzbänke wurden neu aufgestellt und einige ausgebessert; der Fußweg vom sogen. Eisernen Steg bis zur Weißachbrücke wurde verbreitert und  neu aufgekiest; in Zusammenarbeit mit dem  Vinzentiusverein Kreuth hat sich der VVK an der 1250-Jahr-Feier in Tegernsee beteiligt. Besonders bedankte sich der 1. Vors. bei der Gemeinde Kreuth für die Bereitstellung von Fahrzeug und Material zum Herrichten der Wege und Sitzbänke.

Anschließend gab der Kassier Toni Sennhofer einen zufriedenstellenden Kassenbericht und bedankte sich herzlich bei den Spendern. Unter Wünsche und Anträge kam zur Sprache, daß der Fußweg von Glashütte bis zu den sogen. Wegmacherhäusern bzw. Bayerwald, entlang der B 307, und in Weißach von der Brücke bis Ringbergweg wieder hergerichtet wird. Ferner kam die Frage von Alfred Schlichtner, ob man den Dammweg vom Anwesen Schlichtner bis zur Weißachalm im Winter nicht räumen kann. Dazu wurde erklärt, daß die Verbreiterung von 2 Brücken erforderlich wäre, dies muß noch mit der Gemeinde besprochen werden.
1998

Seegeist - Wald-Lehrpfad an Weißach bleibt

Verkehrsverein Kreuth: Volles Jahresprogramm

Kreuth – Zahlreiche geplante und bereits durchgeführte Maßnahmen an Wegen im Kreuther Gemeindegebiet standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins Kreuth im Batznhäusl.

Vorsitzender Hans Schiller gab eingangs seinen Bericht über die vom Verein im abgelaufenen Jahr durchgeführten Arbeiten: Instandgesetzt wurden die Fuß- und Wanderwege beidseits der Weißach vom Parkhaus bis Weißach, von Siebenhütten bis Hohlenstein, zur Wolfsschlucht, von Bad Lack über Gaisalm zur Königsalm, vom Baraibl in Richtung Johannklause, vom Rathaus zum Pletscherergraben; von Kreuth über Duslau zum Leonhardstein, der Hirschbergsommerweg, der Ziehweg von Riedlern zum Grubereck, der Weg nach Röhrlmoos, von Glashütte zu den Wegmacherhäusern, der Wasserfallweg und die Klamm zur Schwarzen Tenn. Außerdem wurden Sitzbänke neu aufgestellt und alte renoviert. Kassier Toni Sennhofer gab einen detaillierten Kassenbericht ab.

In der anschließenden Diskussion wurde angeregt, einen Verbindungsweg in Glashütte von den Wegmacherhäusern bis Schliefbach entlang der Bundesstraße anzulegen. Zuständig sei das Straßenbauamt, da der Weg außerhalb der Ortschaft liegt. Die Gemeinde werde die Gespräche führen. Das Forstamt wolle den Waldlehrpfad entlang der Weißach erhalten und heuer die Beschriftungen ausbessern. Der Murenabgang oberhalb der Abfahrt Hirschberg-Gründ hat den Weg weggerissen. „Zur Beseitigung der Gefahrenstelle wär unbedingt ein neues Wegstück anzulegen“, war man sich einig. Der Weg über den „Kratzer“ zum Hirschberg ist äußerst gefährlich. Eine Änderung beziehungsweise Verbesserung müsse geschaffen werden. Schiller: „Es hat sich die Unsitte eingebürgert, die Wege im Kurpark als Rad-Rennwege zu mißbrauchen.“ Die Eingänge sollten deshalb geeignet gesichert werden. Der östliche Weißachdammweg ab Weißachalm bedürfe dringend der Ausbesserung. Die Gemeinde werde deshalb mit dem Wasserwirtschaftsamt in Verbindung treten.

Bürgermeister Sepp Hatzl sprach den Dank der Gemeinde für die geleisteten Arbeiten aus. Hans Schiller schloß die Versammlung, indem er den Anwesenden für die Teinahme, insbesondere aber für die lebhafte Teilnahme dankte.
1999

Tegernseer Zeitung Freitag 16. März 1999 - Umfangreiches Pensum glänzend bewältigt


Verkehrsverein Kreuth zog Bilanz für 1998

Kreuth (jhd) – Bei der jüngsten Hauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth standen Neuwahlen und das Programm des laufenden Jahres im Mittelpunkt der Tagesordnung. Die satzungsgemäße Neuwahl bestätigte für weitere 5 Jahre die alte Vorstandschaft: 1. Vorsitzender Hans Schiller, 2. Vorsitzender Wilhelm Kreidl, Kassier Anton Sennhofer und Schriftführer Karl Bucher. Vorsitzender Hans Schiller gab Bericht über die Arbeiten des vergangenen Jahres, Instandgesetzt wurden die Weißach-Dammwege, die Wege zur Geißalm, vom Boaraibl zur Erzherzog-Johann-Klause, von der Klamm zur Schwarzentenn, von Kreuth zur Duslau bis Einstieg Leonhardstein, der Fußweg zur Schwaigeralm, der Sommerweg zum Hirschberg, der Wanderweg von Wildbad Kreuth nach Siebenhütten, der Weg von den Wegmacherhäusern nach Röhrlmoos, der Weg von Kreuth zum Pletscherergraben, der Bremerweg sowie der alte Ziehweg von der Schwarzentenn zu Buchsteinhütte. „Außerdem wurden Sitzbänke repariert und zehn Stück neu aufgestellt“ so Schiller. Als Beisitzer gewählt wurden Franz Sennhofer für Glashütte, Bayerwald und Stuben, Judith Winkler für Riedlern und Kreuth, Hans Oettl für Scharling und Scherfen, Sepp Hatzl, Sepp Hatzl für Oberhof, Reitrain und Weißach, Anton Edbauer für Brunnbichl und Point. Bürgermeister Josef Bierschneider dankte für die geleisteten Arbeiten und sagte weitere gute Zusammenarbeit zu.

Tegernseer Zeitung Wochenende, 27/28. März 1999 - Verschönerer mit vollem Programm

Viele Projekte in Kreuth geplant

Kreuth (jhd) – Eine Reihe von Maßnahmen, die im laufenden Jahr angepackt werden sollen, kamen im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth (wir haben berichtet) zur Sprache. Vorsitzender Hans Schiller nannte folgende Schwerpunkte: Die Instandsetzung des Sommerweges (Kratzer) zum Hirschberg in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kreuth und Bad Wiessee, den Bau einer neuen Brücke auf dem Weg Wolfschlucht-Königsalm, dazu Sicherungsmaßnahmen mit Seilen, Geländern und Stufen sowie Erneuerungen der Treppe auf dem Wanderweg zur Schwaigeralm.

Brief zur Konzeption Tegernseer Tal Gemeinschaft

Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth e.V.
Kreuth, 25. Sept. 1999
1. Vors. Hans Schiller
Weißachaustraße 5
83708 Kreuth

An
Offensive Tegernseer Tal e.V.
Nördl. Hauptstr. 7
83700 Rottach-Egern

Konzeption Tegernseer Tal Gemeinschaft – Neue TTG –

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns für Ihr Schreiben vom 08.09.1999 samt Protokoll über das gemeinsame Gespräch am 07.09.19999 zu dem wir eingeladen waren und auch teilgenommen haben (Anton Sennhofer in Vertretung des 1. Vorsitzenden.)

Der Verein hat als Hauptaufgabe die Ortsverschönerung, Instandhaltung und Instandsetzung der Wanderwege (Fußwege) sowie Wartung und Aufstellung von Sitzbänken. Uns stehen hierfür nur bescheidene Mittel aus Mitgliederbeiträgen und Spenden zur Verfügung. Unsere Arbeiten erledigen wir nach eigenem Ermessen und brauche hierfür keinerlei Vorgaben. Im Vordergrund steht Interesse, Freundlichkeit und mal ein Gespräch mit den Gästen. Jede zusätzliche Bank (es können nicht genug sein) wird dankend angenommen. Dies alles zahlt sich aus, so daß unsere Arbeiter schon einmal zum Essen eingeladen werden. Die Ursachen im Rückgang des Fremdenverkehrs sollen untersucht werden. Da hilft keine wissenschaftliche Studie, klarer Menschenverstand ist gefragt. Wenn z.B. in der Saison u.a. Fachgeschäfte an den Mittwoch-Nachmittagen geschlossen haben und teilweise erst vorm. 10.00 Uhr öffnen; das kann doch nicht gutgehen. Liegt in der Gesamteinstellung auch ein Generationsproblem? Wir haben uns erlaubt, aus unserer Sicht diese kleine Anmerkung zu machen.

Wir sind für Ihre Gremien nicht der geeignete Ansprechpartner. Bitte streichen sie uns aus Ihrem Verteilerschlüssel. An weiteren Gesprächen würden wir nicht teilnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Schiller 1. Vorsitzender

Karl Bucher Schriftführer
Vereinsjahre 2000 bis 2009
2000

Leistungen unserer Arbeiter

Es wurden zu den normalen Arbeiten (Weg säubern, Sitzbänke herrichten, Stauden ausschneiden usw.) zusätzlich die Röhrlmoos Brücke gebaut, Langenauweg Brücke gebaut, Buchsteinhütten Weg nach Murenabgang instandgesetzt. Wanderweg Schwarze Tenn mit Bagger und Radlader (Teilstück) hergerichtet, die Kosten des Vereins beliefen sich nur für diesen Weg auf 5000,00 DM.

2001

Geldumstellung

Durch die Umstellung von DM auf Euro wurde der Jahresbeitrag von 10 DM auf 6 Euro beschlossen.

Tegernseer Zeitung - Seegeist 24. März 2001 - Bürgermeister lobt gute Zusammenarbeit

Verkehrsverein Kreuth hielt Hauptversammlung ab

Kreuth – Schulter an Schulter stehen die Gemeinde Kreuth und der örtliche Verkehrs- und Verschönerungsverein: Bürgermeister Josef Bierschneider bedankte sich jüngst bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Namen der Kommune für die geleistete Arbeit. Darüber hinaus sagte er den Mitgliedern weiter die Unterstützung der Gemeinde zu.

Vorsitzender Hans Schiller begrüßte neben dem Rathauschef auch Vize-Bürgermeister Richard Kölbl sowie zahlreiche Vereinsmitglieder bei dem Treffen. Im Mittelpunkt standen bei diesem vor allem die Berichte der Vorstandschaft. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder zählte Schiller die im vergangenen Jahr ausgeführten Arbeiten auf: So habe man sämtliche Dammwege gesäubert und ausgeputzt, den Baraibl-Johann-Klausen-Weg hergerichtet, den Fußweg Schwaigeralm sowie den Langenauweg „aufgepäppelt“ sowie Stauden ausgeschnitten.

Zahlreiche Aktivitäten in Angriff genommen

Des Weiteren habe der Verkehrs- und Verschönerungsverein am Fußweg Siebenhütten Arbeiten ausgeführt sowie an der Geißalm Bäume gestutzt. Ebenso wurde von den Mitgliedern der Weg zum Hohlenstein und zur Wolfsschlucht mit Auskehren versehen sowie Fels abgebrochen. Am Hirschberg-Sommer und -Winterweg wurden unter anderem Sicherungsseile angebracht, berichtete Schiller. Zum Röhrlmoos wurde eine Brücke gebaut, der Weg hergerichtet und zehn neue Sitzbänke aufgestellt. Schließlich hätten die Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr einen Murenabgang an der Buchsteinhütte beseitigt und den Wanderweg Klamm zur Schwarzen Tenn mit Radlader und Bagger hergerichtet. Die Kosten hierfür hätten sich auf rund 5000 Mark belaufen. Schiller bedankte sich bei der Gemeinde für das Material, beim Forstamt für das Holz zum Brückenbau am Schwarzenbach sowie bei Hans Babl für den Boschhammer, den dieser kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Dank gilt auch den Leonhardstoana Burschen für das Instandsetzen des Weges zur Duslau und zum Leonhardstein.

Kassier Toni Sennhofer legte seinen Kassenbericht vor, seine Entlastung war einstimmig. In diesem Jahr will der Verein unter anderem den Dammweg an der Weißach unstandsetzen und den Weg von Siebenhütten zum Hohlenstein an der Abbruchstelle sichern. Hierbei werde dem Verein das Forstamt mit dem erforderlichen Holz zur Seite stehen. Franz Sennhofer regte an, die Wegehinweisschilder sollten einen Zusatz über die Gehzeiten der jeweiligen Wanderwege erhalten, weil dies eine wichtige Information sei. Bürgermeister Bierschneider erklärte, dass dies bei der Neuaufstellung von Schildern natürlich berücksichtigt werde. Rainer Blaicher

Ein paar Einzelheiten aus dem Kassenbuch

In diesem Jahr wurde der Wasserfallweg zusammen mit der Gemeinde hergerichtet. Kosten für Baggerstunden 1250,00 DM. Weggerissene Klammbrücke erneuert, Kosten für Buchner, Baggerstunden 1000,00 DM. Buchersulzbrücke erneuert. Pletscherergraben mit Bagger verbreitert 3715,19 DM. Der Weg war zugewachsen und kann jetzt austrocknen. 12 neue Sitzbänke aufgestellt. Duslauweg ist durch Holzabfuhr Forstamt stark beschädigt. Im vergangenen Jahr wurden hierfür 6000,00 DM aufgewendet. Firma Suttner für Pfähle 360,18 DM bezahlt.

Tegernseer Zeitung Montag 26. März 2001 - Gehölz gelichtet und Wanderwege saniert

Kreuth: Verkehrsverein leistet ganze Arbeit

Kreuth – Auch im vergangenen Jahr rollten Hans Schiller, Vorsitzender des Kreuther Verkehrs- und Verschönerungsvereins, und Kassier Anton Sennhofer wieder die Armel hoch. Von Mai bis September waren die beiden mit Baumschere, Säge und Werkzeug unterwegs, um die Wanderwege des Gemeindegebiets vom Gehölz auszulichten, zu säubern und herzurichten.

Bei der Jahreshauptversammlung, zu der sich neben Bürgermeister Josef Bierschneider, Vize-Bürgermeister Richard Kölbl und Forstamtmann Jörn Hartwig auch 27 Vereinsmitglieder im Gasthaus Batznhäusl eingefunden hatten, berichtete Schiller über die geleistete Arbeit. Nicht nur sämtliche Dammwege hatten die beiden Männer sauber gemacht und repariert, sondern auch je zweimal den Trimmpfad sowie den Hirschberg-, Sommer- und Winterweg von Unrat gesäubert. Unrer anderem schnitten sie zwischen Pletscherer-Graben und Duslau, entlang des Wanderwegs in die Schwarze Tenn und des Röhrlmooswegs Bäume aus, ebenso am Geißalmweg, wo sie auch gleich noch die Ausweichbuchten auslichteten. „Den Weg zwischen der Schwaigeralm und der Langenau haben wir mit einem Bagger in Stand gesetzt“, erinnerte Schiller. Auch den Spazierweg am Ringsee und den Weg zum Leonhardstein säuberten die beiden Vorstandsmitglieder und stellten Bänke auf. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Kreuth sei der Hohlensteinweg, der durch einen Murenabgang beschädigt wurde, verbaut worden. Zum Schluß sei noch der Gehweg zur Klamm aufgekiest worden, blickte Schiller auf ein arbeitsames Jahr zurück.

Jahresbeitrag pünktlich überweisen

Kassier Anton Sennhofer erläutete ausführlich die Ausgaben und Einnahmen seines Kassenbuchs. Er appellierte an die Mitglieder, den Jahresbeitrag doch pünktlich zu überweisen, der seit 10 Jahren unverändert zehn Mark betrage. Ehe Vorstand Schiller einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten gab, honorierte Bürgermeister Bierschneider den aktiven Einsatz des Vereins.

Bierschneider wies auf die Ramadama-Aktion hin

Zugleich wies er auf die geplante Ramadama-Aktion hin, die am Samstag, 5. Mai, stattfinden soll. Hierbei seien sowohl die Ortsvereine wie auch die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen, so Bierschneider.
Schiller informierte darüber, daß derzeit der sogenannte Wasserfallweg unterhalb des Pfarrhofs von der Gemeinde in einer Breite ausgebaut werde, die künftig auch dessen Benutzung durch Schmalspurfahrzeuge ermöglicht. Die Kosten von rund 1200 Mark trage der Verein. Ferner wolle man am Kratzer, einem Wegstück zum Hirschberg, Stufen einbauen und unter anderem den Bremerweg ab dem Parkplatz Wildbad in Stand setzen. Christa Glonner

Gemeindebote Kreuth Mai 2001 - Beste Zusammenarbeit Verein – Gemeinde – Forstamt – Verkehrsverein Kreuth hielt JHV ab

Die Gemeinde, das Forstamt und der Verein arbeiten bestens zusammen. Dies erklärten in der letzten Versammlung 1. Bürgermeister Josef Bierschneider und der Vertreter des Forstamtes, Jörg Hartwig.Nur dadurch ist es möglich, die vielen Arbeiten im weitläufigen Gemeindegebiet zu bewältigen. Vorsitzender Hans Schiller begrüßte neben dem Rathauschef auch 2. Bürgermeister Richard Kölbl, den Vertreter des Forstamtes sowie zahlreiche Vereinsmitglieder.

Nach dem Gedenken für die verstorbenen Vereinsmitglieder erstattete der erst Vorsitzende Bericht über die im vergangenen Jahr ausgeführten Arbeiten. Diese sind insbesondere: sämtliche Dammwege gesäubert und ausgeputzt, Weg zwischen Schwaigeralm und Langenau mit Bagger instandgesetzt, Fußweg am Ringsee gesäubert und eine Bank aufgestellt, zwischen Pletscherer-Graben und Duslau Bäume ausgeschnitten, Trimmpfad-Weg zweimal gesäubert, Röhrlmoosweg Bäume ausgeschnitten und hergerichtet, Weg Leonhardstein Bäume ausgeschnitten und hergerichtet, sowie Bänke aufgestellt, Kiem-Pauli-Weg bis Siebenhütten gesäubert, HirschbergSommer- und Winterweg zweimal hergerichtet, Weg zur Johannklause instand gesetzt, Geißalmweg Baume ausgeschnitten und Auskehren ausgeputzt, Hohlensteinweg hergerichtet und wegen Murenabgang mit Bagger verbaut, in Zusammenarbeit mit dem Forstamt, Wanderweg Schwarze Tenn Bäume ausgeschnitten, Kla,, Wanderweg aufgekiest.

Kassier Toni Sennhofer legte seinen Kassenbericht vor und erläuterte die einzelnen Einnahmen und Ausgaben. Die Finanzlage des Vereins ist in Ordnung. Er sagte besonderen Dank an die vielen Mitglieder, die zu dem Jahresbeitrag noch Spenden überweisen.
Bürgermeister Bierschneider bedankte sich seitens der Gemeinde für die Arbeiten des Vereins, teils auch Hand in Hand mit der Gemeinde. Er erinnerte, daß seitens der Gemeinde am Samstag, 5. Mai 2001 eine Räumaktion „Ramma damma“ geplant ist. Zur Mitarbeit sind die Vereine und die Bevölkerung aufgerufen. Hierbei sollen Gruppen gebildet werden, die jeweils bestimmte Abschnitte übernehmen. Ein Aufruf hierzu wird noch ergehen. Zweiter Bürgermeister Kölbl berichtete, daß im Altmühltal sogen. Patenschaften von Vereinen für die Instandhaltung bestimmter Wege bestehen.

Weitere Vorhaben bzw. Anregungen: Wasserfallweg in Kreuth wird derzeit von der Gemeine mit Bagger und Meißel in einer Breite für Schmalspurfahrzeuge ausgebaut. Die Maschinenkosten mit etwa 1.200 DM übernimmt der Verein. Bremerweg ab Parkplatz Wildbad wird instandgesetzt. Pletschererweg-Hirschberg wächst zu. Forstamt hat die Arbeiten zugesagt. Hirschberg Kratzer, dringend Stufen einbauen. Als Wunsch wurde die Aufstellung von Sitzbänken im Bereich Enterfels (Weg ab Postamt und an der Bundesstraße) vorgebracht.
2002

Vereinsfinanzierung

Die Tische und Bänke im Kurpark wurden vom Verein finanziert.

Seegeist 12.04.2002 - Für vorbildliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelobt

Verkehrs und Verschönerungsverein wählte Vize-Vorsitzenden von Karin Hager
Kreuth – Einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten jüngst die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth bei ihrer Jahreshauptversammlung. Der bisherige zweite Vorsitzende Willi Kreidl hatte sein Amt niedergelegt. Im Batznhäusl in Kreuth bestimmten die Vereinsmitglieder Anton Mehringer zum Stellvertreter des Vorsitzenden Hans Schiller. Doch auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und die Erfolge des vergangenen Jahres waren Thema der gutbesuchten Versammlung.

Der Stellvertretende Kreuther Bürgermeister Richard Kölbl dankte dem Verein für seine Arbeit, hauptsächlich für die Instandhaltung der Spazier- und Wanderwege als „Kapital für den Fremdenverkehr“. „Darauf werde ich oft lobend angesprochen“, versicherte er. Nur durch die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Forstamt und Verein könnten die vielfältigen Arbeiten bewältigt werden.

Schiller ging in seinem Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Jahr auf einige erfolgreiche Arbeiten des Vereins ein. Die Mitglieder stellten etwa 15 neue Sitzbänke auf, kiesten in Zusammenarbeit mit der Gemeinde den Wasserfallweg auf und beteiligten sich mit einem Kostenanteil von 1500 Mark (767 Euro) am Geräteeinsatz. Der Wanderweg Schwaigeralm – Langenau wurde ausgebessert, die schwarze Tenn-Brücke erneuert, der dortige Weg ausgebessert sowie ein Kostenanteil von 1000 Mark (511 Euro) an die Gemeinde geleistet. Den Bremerweg verbreitete der Verein mit Hilfe eines Baggers. Kassier Toni Sennhofer dankte nach seinem Bericht den Mitgliedern, die ihren Jahresbeitrag durch Spenden erhöhten.

Sanierung des Winterwegs am Hirschberg hat Priorität

Auch künftig haben sich die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins einiges vorgenommen. Zunächst sollen Sommer- und Winterweg am Hirschberg saniert werden. Sepp Sollacher, gemeindlicher Bauhofleiter, erklärte, dass bereits eine Besichtigung und Besprechung mit den Gemeinden Kreuth und Bad Wiessee sowie dem Alpenverein stattgefunden haben. Priorität habe der Winterweg, die Vorarbeiten liefen bereits. Die Serpentinen sollten verbleiben, für deren Sicherung seien etwa 500 Meter seil notwendig. Der finanzielle Aufwand sei erheblich. Er bat daher den Verein um Unterstützung. Die Arbeiten an dem beliebten und wichtigen Wanderweg sollen zum Sommer beginnen. irschberg saniert werden. Sepp Sollacher gemeindlicher Bauhofleiter.

Die Mitglieder regten außerdem bei der Versammlung an, den Weg zur Bayeralm bis zum Bach auszubessern. An den Parkplätzen sollten zusätzliche Panoramatafeln aufgestellt werden. Der Weg Thomawies, der durch Traktorenreifen stark beschädigt worden sei, müsse wieder in Stand gesetzt werden.

Gemeindebot Kreuth Mai 2002 - Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth

Trotz schlechten Wetters und anderer Veranstaltungen nahmen zahlreiche Mitglieder an der 114. Jahreshauptversammlung des Vereins im Gasthaus Batznhäusl teil. Zweiter Bürgermeister Richard Kölbl dankte dem Verein im Laufe der Versammlung für dessen Arbeit, hauptsächlich für die Instandhaltung der Spazier- und Wanderwege als ein Kapital für den Fremdenverkehr. er werde darauf immer lobend angesprochen. Die Zusammenarbeit Gemeinde, Verein und Forstamt ist bestens und nur dadurch können die vielfältigen Arbeiten bewältigt werden.

Außerdem waren anwesend als Vertreter des Forstamtes Förster Mayer, Glashütte, und der Leiter des gemeindlichen Bauhofes Sepp Sollacher. 1. Vorsitzender Hans Schiller gab dann den Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Jahr. Dies sind u.a.: 15 Sitzbänke aufgestellt. Dammweg in Kreuth von Winkler bis Schlichter ausgeholzt, Wasserfallweg in Zusammenarbeit mit der Gemeinde aufgekiest und einen Kostenanteil von 1.500 DM für Geräteeinsatz geleistet, Duslauweg Auskehren ausgeputzt, Wanderweg Schwaigeralm – Langenau ausgebessert, Weg Baraibl-Klausen zweimal hergerichtet, Schwarze Tenn-Brücke erneuert, den Weg ausgebessert sowie Kostenanteil von 1.000 DM an die Gemeinde geleistet, Röhrlmoosweg ausgebessert, Pletscherer-Graben Baum beseitigt und den Weg instandgesetzt, Trimm-Dich-Pfad Stauden ausgeschnitten, Bremerweg mit Bagger verbreitert.

Anschließend legte Kassier Toni Sennhofer seinen Bericht vor und erläuterte die einzelnen Einnahmen und Ausgabeposten. Er dankte besonders den Mitgliedern, die ihren Jahresbeitrag durch Spenden erhöhen.

Dem Kassier gedankt und einstimmig Entlastung erteilt.

Wegen des Rücktritts des 2. Vorsitzenden Willi Kreidl war Nachwahl erforderlich. Gewählt wurde Anton Mehringer, Kreuth.

Als künftige Arbeiten wurden vorgebracht: Hirschberg Sommer- und Winterweg (Kratzer). Sepp Sollacher (gemeindl. Bauhofleiter) gab hierzu folgenden Bericht: Zwischenzeitlich hat eine Besprechung und Besichtigung mit den Gemeinden Kreuth und Bad Wiessee sowie dem Alpenverein stattgefunden. Die Arbeiten sind wegen des derzeitigen Zustandes der Wege dringend. Vorrangig ist der Winterweg (Kratzer), dann erst der Sommerweg. Die Vorarbeiten laufen bereits. Die Serpentinen verbleiben, für die Sicherung sind ca. 500 m Seile notwendig. Der finanzielle Aufwand ist erheblich. Finanzielle Beisteuerung durch den Verein wird erbeten. Mit den Arbeiten wird Sommeranfang begonnen. Der Weg hat herausragende Bedeutung für Bad Wiessee und Kreuth als beliebt und viel begangen.

Weitere Anregungen: Weg Bayeralm bis zum Bach herrichten, zusätzliche Panoramatafeln an den Parkplätzen aufstellen, Weg Thomawies (beschädigt durch Traktoren) wieder herrichten. Weitere Wortmeldungen lagen nicht vor. 1. Vorsitzender Hans Schiller bedankte sich für die Teilnahme und schloß die Versammlung. Karl Bucher
2003

Tegernseer Zeitung 25. März 2003 - Zusammenarbeit beim Brückenbau

Kreuth: Verschönerungsverein zieht Bilanz von Katrin Hager

Kreuth – Die Arbeit des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth ist bei Gästen und Einheimischen hochgeschätzt. Dies betonte der Kreuther Bürgermeister Josef Bierschneider jüngst bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Kreuther Batznhäusl. Zu Recht, wie der Bericht des Vorsitzenden Hans Schiller über die im vergangenen Jahr geleisteten Arbeiten zeigte.

Die beispielhafte Zusammenarbeit des Vereins mit der Gemeinde Kreuth, dem österreichischen Forstamt und dem Wirt der Klausen trug an der Boarbach-Brücke Früchte, die erneuert wurde. Am Wanderweg Klamm wurde eine Brücke errichtet, daneben wurden zahlreiche Wege gesäubert und ausgebessert, wuchernde Sträucher wurden ausgeschnitten.

Auch heuer müssen die Vereinsmitglieder wieder die Ärmel hochkrempeln. Vorrangiges Projekt ist der Röhrlmoosweg, der trotz mehrmaliger Ausbesserungsarbeiten ein „ständiges Ärgernis“ sei, wie Schiller meinte. Umfangreiche Maßnahmen seien dort dringend notwendig. Der Verein strebt die Sanierung in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes, den Gemeinde Kreuth und Lenggries sowie dem Forstamt und dem Technischen Hilfswerk (THW) an, das über erforderliche Geräte verfüge und die Hilfe bereits zugesagt habe. Eine Begehung mit Gemeinde und Forstamtsvertretern nach der Schneeschmelze soll Aufschluß über geeignete Maßnahmen für den beliebten Hohlensteinweg geben, der auf einem längeren Teilstück abgerutscht ist und deshalb nur unter Gefahr benutzt werden kann. Geklärt werden soll dabei auch, ob eine Verlegung in Betracht kommt.

Gemeindebote Kreuth Mai 2003 - Verkehrs- und Verschönerungsverein e.V.

Der Verein hatte zu seiner 115. Jahreshauptversammlung ins Batznhäusl Kreuth eingeladen. Daran nahmen neben zahlreichen Mitgliedern auch 1. Bürgermeister Josef Bierschneider, einige Gemeinderatsmitglieder und Förster Jörn Hartwig als Vertreter des Forstamtes Kreuth teil. Erster Vorsitzender Hans Schiller gab einen umfangreichen Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Jahr ab. Dies waren u.a.: Gesamten Fußweg von Ringsee entlang der Weißach bis Langenau und Siebenhütten abgekehrt und Wasserläufe ausgebessert, mehrere neue Sitzbänke aufgestellt, die Wege zur Geißalm, Hirschberg, Baraibl-Boarbach, Leonhardstein-Duslau, Pletscherergraben, Klamm-Schwarze Tenn, Setzberg, Setzberg-Grubereck, Buchstein zur Buchsteinhütte, Parkplätze Bad Lack und Bayerwald gesäubert und Stauden ausgeschnitten, Brücke Wanderweg Klamm gebaut, Boarbach-Brücke in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem österreichischem Forstamt und dem Wirt von der Klausen erneuert. Anschließend gab Kassier Toni Sennhofer seinen Bericht ab und erläuterte die einzelnen Einnahmen und Ausgabenposten. Die Kasse und Rechnungslegung sind geprüft. Die Versammlung dankte dem Kassier und erteilte einstimmig Entlastung.

Als künftige wichtige Arbeiten wurden u.a. besprochen:

Röhrlmoosweg: Dieser ist immer noch, trotz mehrmaliger Ausbesserungsarbeiten, in einem schlechten Zustand und ein ständiges Ärgernis. Eine umfangreiche Verbesserung ist dringen notwendig! Der Verein strebt dies noch mal an, unter Mitwirhung von Landratsamt (Naturschutz), Gemeinde Kreuth und Lenggries, dem Forstamt (der Weg führt teilweise durch Forstgrung), und dem THW, das über erforderliche Geräte verfügt und Mitwirkung grundsätzlich zugesichert hat.

Hohlensteinweg
: der Weg ist viel begangen und sehr beliebt, jedoch auf einem längeren Teilstück abgerutscht und derzeit nur unter Gefahr begehbar. Die Abrutschstelle wäre durch Verbauung zu sichern, vielleicht kommt auch eine Verlegung in Betracht. Dies soll in einer Begehung mit der Gemeinde und dem Forstamt besprochen werden, zu der noch nach der Schneeschmelze einberufen wird. Den versammelten sind diese beiden Maßnahmen bekannt und bitten nachdrücklich um deren Durchführung.

Bürgermeister Josef Bierschneider nahm an der Aussprache teil und bedankte sich beim Verein für die ausgeführten Arbeiten, die von Gästen und Einheimischen anerkannt werden. Das Wegenetz sei infolge des großen Gemeindegebietes umfangreich und bedarf der ständigen Wartung und Kontrolle. Der Verein erledige dies in vorzüglicher Weise. Nachdem weitere Wortmeldungen nicht mehr vorlagen schloß Vorsitzender Hans Schiller die Versammlung und bedankte sich für die rege Teilnahme an der Aussprache. Karl Bucher

Das gelbe Blatt 21. August 2003 - Auf alten Pfaden durchs Schliffbachtal

Wanderwege ins Röhrlmoos in Gemeinschaftsarbeit saniert: landkreisüberschreitende Wanderungen möglich

Kreuth (kp) – in einer Gemeinschaftsaktion der Gemeinde Kreuth, des Landratsamtes Miesbach, des Verschönerungsvereins Kreuth und des Technischen Hilfswerkes wurden jüngst die Wanderwege durch das Schliffbachtal ins Röhrlmoos in einer landschaftlich reizvollen Verbindung wieder vorbildlich hergestellt. Das teilte die Naturschutzbehörde im Landratsamt Miesbach mit.

Außergewöhnliches erwartet Wanderer schon alleine durch die Wildbachschlucht, wo durch lichte Mischwälder, blütenreiche Rasenflächen und Felsfluren gewandert werden kann. Auf der ehemaligen Druckrohrleitung des Glashütte-Kraftwerkes wurde der dort vorhandene Wanderweg in einer Gemeinschaftsaktion neun neu gestaltet und so angelegt, dass er heute eine ideale Verbindung vom Anwesen Schlosser am Wald in den Nachbarlandkreis Bad Tölt darstellt. „Vielen Bürgern ist gar nicht mehr bekannt, dass am 15. November 1931 der Lichtversorgungsverband Glashütte gegründet wurde, um das Dorf mit dem notwendigen Strom zu versorgen“, erinnerte das Landratsamt und Volker Herden, der Leiter der dortigen unteren Naturschutzbehörde. Im Jahr 1962 habe das E-Werk Tegernsee den Betrieb gekauft und ihn bis zum Jahr 1966 genutzt.

Da die Stromversorgung mit diesem Werk für die Ortschaft Glashütte nicht mehr sicher gestellt werden konnte, wurde das Turbinenhaus im Jahr 1983 und das Einlaufbauwerk im Jahr 1985 abgebrochen. Das Werk lieferte seinerzeit maximal zwölf bis 15 Kilowattstunden. Das noch vorhandene 880 Meter lange Druckrohr befand sich seither am Rande und entlang des Wanderwegs, der durch das Schliffbachtal zum Röhrlmoos führt.

In den letzten Jahren verfiel dieser beliebte Wanderweg immer mehr, Wanderer mussten sich durch Erosionsrinnen bewegen. Eine Sanierung war somit recht dringend. Die Gemeinde Kreuth fragte daher bei der unteren Naturschutzbehörde nach, ob es nicht möglich sei, in Kooperation mit dem Forstamt, dem Verschönerungsverein und dem Technischen Hilfswerk diese gern besuchte Wegverbindung zum benachbarten Landkreis Bad Tölz wieder herzustellen. Alle Beteiligten sagten spontan zu und so zerlegten, soweit nötig, Helfer der Technischen Hilfswerkes der Geschäftsstelle München die aus 40 mm starken geschweißten Stahlrohre.

Mit einem Minibagger wurde in der Umgebung vorhandenes Kiesmaterial entnommen und zur Befestigung des Wegen aufgetragen. Helfer des Verschönerungsvereins Kreuth unterstützten mit großem Engagement die Arbeiten. An schwierigen Wegabschnitten verankerten zusätzlich Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs und der Naturschutztruppe des Landratsamtes Miesbach den Weg mit Baustämmen, um ihn fachgerecht zu stabilisieren. Anlässlich einer Ortsbesichtigung dankte der Kreuther Bürgermeister Josef Bierschneider allen beteiligten für die hilfreiche Unterstützung bei der Sanierung der 1,5 Kilometer schwierigen Wegstrecke.

Er freute sich besonders, dass sich auch die Gemeinde Lenggries bereit erklärt hat, den Weg von Röhrlmoos bis hin zum Landkreis Miesbach herzustellen.

Tegernseer Zeitung Freitag 22. August 2003 - Naturgenuss pur steht nichts mehr im Wege

Verbindung ins Röhrlmoos saniert

Kreuth (gw) - Auf Erosionsrinnen anstatt auf befestigtem Untergrund mussten sich die Wanderer bewegen, die die landschaftlich reizvolle Verbindung durch das Schliffbachtal (Gemeinde Kreuth) ins Röhrlmoos nutzen wollten. Der beliebte Wanderweg in den Tölzer Nachbarlandkreis war in den vergangenen Jahren nach und nach verfallen. Ein unerfreulicher Zustand, der nun dank ein beispielhaften Gemeinschaftsaktion der Vergangenheit angehört. Die Gemeinde Kreuth, der Verschönerungsverein des Ortes, das Landratsamt Miesbach, das Forstamt Kreuth und sogar Helfer des Technischen Hilfswerks haben den Weg, entlang einer Wildbachschlucht führt, für die Naturfreunde wieder hergerichtet.

Im und am Rande des Wanderweges befand sich noch ein 880 Meter langes Druckrohr des einstigen Glashüttekraftwerkes. Soweit nötig, zerlegten die Mitglieder des Technischen Hilfswerks aus München die 40 Millimeter starken, geschweißten Stahlrohre. Mit einem Minibagger wurde am Ort vorhandenes Kiesmaterial entnommen, um den Weg damit zu befestigen. "An schwierigen Wegabschnitten verankerten zusätzliche Mitarbeiter des Bauhofes und der Naturschutztruppe des Landratsamtes den Weg mit Baumstämmen", teilte das Landratsamt Miesbach zur Sanierung der etwa 1,5 Kilometer langen Wegstrecke mit.

Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider, der sich über die spontane Zusage aller Beteiligten gefreut hatte, bedankte sich am Ort bei den Helfern. Besonders erfreut zeigte sich der Rathaus-Chef über die Tatsache, dass sich auch die Gemeinde Lenggries bereit erklärt hat, den Weg von Röhrlmoos bis hin zum Landkreis Miesbach herzustellen. Einem ungetrübten Genuss der schönen Berglandschaft durch die Wanderer steht somit nichts mehr im Wege.
2004

Tegernseer Zeitung - Gemeinschaftswerk: Radlern den Weg geebnet

Teilstück zwischen Bayeralm und Erzherzog-Johann-Klause aufwändig saniert von Barbara Auer

Kreuth – Da mussten bislang selbst die trainiertesten Bergradler absteigen: Ein Teilstück des Radweges von Rottach-Egern über die Valepp und Langenau nach Kreuth war vor kurzem noch so schmal und unwegsam, dass die Sportler ihre Räder teilweise sogar tragen mussten. Umso mehr freute sich Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider, als er jetzt das Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung von Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth, Forstamt Kreuth sowie der Gemeinden Kreuth und Rottach-Egern präsentierte: In dreiwöchiger, vielfach nervenaufreibender Arbeit packten viele Helfer kräftig an und sanierten das Wegstück zwischen Bayeralm und Erzherzog-Johann-Klause.

„Teilweise musste Fels weggemeißelt und Kies aus der Langenau mit Schmalspurfahrzeugen beziehungsweise Motorschubkarren in das unwegige Gelände verbracht werden“, erzählte Bierschneider. Es sei bei der Festlegung der Trasse versucht worden, so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen und die begrenzten finanziellen Mittel so gut wie möglich auszuschöpfen. „Durch die Arbeitsleistung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins und der Bauhöfe der Gemeinden Kreuth und Rottach-Egern sowie durch die Holz- und Kiesspende des Forstamts konnte der finanzielle Aufwand für Fremdleistungen auf rund 3500 Euro begrenzt werden“, freute sich der Bürgermeister. Diese Summe hätten der Verkehrsverein und die Gemeinde je zur Hälfte getragen.

Schieben müssen zwar die Bergradler ihre Räder zwar streckenwiese noch immer, aber nicht tragen – und auch Gegenverkehr stellt kein Problem mehr dar. Bierschneider hat bereits positive Resonant von Radfahrern vernommen. Viele hätten noch Verbesserungsvorschläge eingebracht, die nach dem kommenden Winter umgesetzt würden.

Der Dank nicht nur der Radfahrer sondern auch des Gemeindeoberhaupts war den Helfern sicher. Bierschneider spendierte ihnen eine Brotzeit.

Tegernseer Zeitung vom 13. März 2004 - Verschönerungsverein hat Wanderern viele Wege geebnet

Kreuth: Anton Mehringer zum neuen Vorsitzenden gewählt

Kreuth (ba) – Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth hat für die kommenden fünf Jahre einen neuen Vorsitzenden: Anton Mehringer löste bei den Neuwahlen anläßlich der Jahreshauptversammlung im Kreuther Gasthof Batznhäusl Hans Schiller ab, der sich viele Jahre lang ehrenamtlich für den Verein engagiert hatte. Mehringer gab sein bisheriges Amt des Zweiten Vorsitzenden an Franz Sennhofer ab. Die Schriftführeraufgaben übernahm Judith Winkler von Karl Bucher. Wieder gewählt wurde Kassier Toni Sennhofer.

Der scheidende Vorsitzende Schiller berichtete in seiner Rückschau von einer Vielzahl von Verschönerungsmaßnahmen im Gemeindebereich, derer sich der Verein im vergangenen Jahr angenommen hat: so bauten Mitglieder in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Landratsamt den Röhrlmoosweg, der durch das Schlifbachtal führt, auf einer Länge von eineinhalb Kilometern aus. Wanderer und Bergsteiger freuen sich auch andernorts: Der Hohlensteinweg ist dank des Eifers der Vereinsmitglieder ab Siebenhütten wieder begehbar. Dort wurde auch eine vom Hochwasser weggerissene Brücke neu errichtet und zwar unter erheblichen Aufwand: Die etwa zwölf Meter langen Stämme dafür, die das Kreuther Forstamt zur Verfügung gestellt hatte, mußten per Hubschrauber punktgenau eingesetzt werden. Die „Verschönerer“ setzten unteranderem auch die Wege von Ringsee bis Siebenhütten und Bayerbach instand, außerdem jene zum Hirschberg, Schildenstein, Leonhardstein und Pletscherer. Für heuer hat der neue Vorsitzende Anton Mehringer schon einige Pläne. Vor allem will der den westlichen Weißachdamm ins Visier nehmen und instand setzen, im gesamten Gemeindebereich für die erholungssuchenden Einheimischen und Gäste neue Bänke aufstellen und den Baraiblweg gründlich ausbessern.

Noch viele Ideen mehr haben die Mitglieder – sie regten zum Beispiel an, die Wegemakierungen zu verbessern und zu vervollständigen und den Radweg bis zur Landesgrenze zu verlängern. Für ihren jahrelangen Einsatz dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern der Bürgermeister der Gemeinde Kreuth, Josef Bierschneider. Dem neuen Vorstand des Vereins gab er alle guten Wünsche mit auf den Weg.
2005

117. Jahreshauptversammlung

am 16. April 2005 im Gasthof Batznhäusl in Kreuth berichtete der Vorstand Mehringer Toni über die Arbeiten des Vereins im vergangenen Jahr:

  • Dammwege östlich und westlich von Weißach bis Kreuth abkehren
  • Wasserfallrundweg säubern und herrichten
  • östlicher Dammweg (Ortsausgang) Daxen verbrennen und aufräumen
  • Sepp Reschweg abkehren, ausschneiden und Bäume entfernen
  • 8 neue Sitzbänke schlagen und zum Teil versetzen
  • Hirschbergsteig auskehren und aushacken und ausschneiden
  • Kiem-Pauli-Weg absaugen und ausschneiden
  • Duslauweg bis Leonhardstein ausputzen und ausschneiden
  • Geißalmsteig auskehren, aushacken
  • östlicher Dammweg ab Kreuth bis Pförnerbruck neu überziehen
  • Holsteinalm neue Bank und Brücke herrichten und aufgekiest
  • Bareiblsteig neu hergerichtet, Holz gefällt und aufkiest
  • Zufahrtsweg ab Baraiblalm bis zum Steig verbreitert und aufkiest
  • sämtliche Dammwege Auskehren ausgehackt
  • Fußwege im gesamten Bereich ausgeschnitten
  • Springkraut mähen und entfernen
  • Pletscherergraben Auskehren hacken und ausschneiden

Er bedankte sich bei allen sich bei der Gemeinde und seinem Bauhofchef, dem Sollacher Sepp für die gute Zusammenarbeit. Nun kam der Bericht des Kassiers Sennhofer Toni. Der Kassenbericht zeigt wie viel doch diese Arbeiten kosteten. Denn die einzige Einnahmequelle des Vereins sind seine Mitgliederbeiträge und die kleinen Mitgliederspenden. Ohne das Vermächtnis der Damen Urban und Authenried wäre der Verein aufgeschmissen. Und so ist es doch ein wenig verwunderlich, dass auch bei einem gemeinnützigen Verein der Staat Kapitalertragssteuer kassiert. Nach dem Kassenbericht bestätigte der Kassenprüfer, Herr Bucher, dem Sennhofer Toni eine einwandfreie Buchführung. Die Versammlung erteilte die einstimmige Entlastung.

2006

118. Jahreshauptversammlung

Am 8. April fand die 118. Jahreshauptversammlung im Gasthof Batznhäusl statt. Die anwesenden Mitglieder gedachten der verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres: Frank Hardl, Götschl Lenz, Hladik Sigi, Dr. Richard May.

  • Es wurden zur Königsalm 2 neue Brücken errichtet
  • Es wurden wieder wie jedes Jahr die Wege gesäubert, Auskehren hergerichtet; Bäume und Sträucher ausgeschnitten oder entfernt, Daxn verbrennt u.v.m.
    Von der Duslau bis Kircherfeld wurde der Weg mit einem Bagger neu hergerichtet.
  • Im Almgebiet, Aufstieg zum Leonhardstein, wurde der Weg neu verlegt.
  • Die Brücke an der Spitzerwies erneuert.
  • Böschungen beseitigt und Rinnen großzügig angelegt.
  • Die Kosten waren insgesamt 7076 €.
  • Die Hälfte bezahlte die Gemeinde.
  • Bierschneider /Handl machte eine Zuzahlung von 500 €, den Rest von 3038 € zahlte der Verein.

Das Schwarze Kreuz wurde wieder hergerichtet: Esterl Thomas verrichtete die gesamten Schreiner- und Malerarbeiten kostenlos. Das Material wurde von der Gemeinde gestellt. An den Kosten für das neue Kupferdach von 165 Euro beteiligte sich Bierschneider/Handl mit 50 Euro. Den Rest bezahlte der Verein. Dies war eine einmalige Renovierung eines Wegkreuzes.

2007

119. Jahreshauptversammlung

am 24. März im Gasthof Batznhäusl.

Totenehrung: Schober Hans (Pointer), Mayr Helmut (Gloggner,Leiten)

Zu den üblichen Arbeiten, die der Verein jedes Jahr durchführt, wurden auf dem Weg zur Königsalm noch 2 neue Brücken errichtet

2008

120. Jahreshauptversammlung

am 29. März gedachten die Mitglieder unserer Verstorbenen: Bucher Karl, Högg Johann

Zu den üblichen Arbeiten kam nach der Königsalmleiten zum Schildenstein eine neue Bank dazu, die vom Bund mit seinen Muli transportiert wurde.
Beim Pletschergraben ging eine Mure herunter, die von unseren Arbeitern beseitigt wurde. Am Fußweg zur Buchsteinhütte wurde das Bruckerl neu erbaut, die alte Brücke am Schwarzenbach entfernt und eine neue mit Schienen gemacht.

Die von der Vorstandschaft beantragte Beitragserhöhung, nach 6 Jahren, von 6 Euro auf 8 Euro wurde von den anwesenden Mitgliedern abgelehnt.
Weg vom Cafe Ringberg zum Grünen Wasserl wird nicht mehr hergerichtet, keine Einigung mit dem Rosmair.

Die Zuständigkeit der Förster wurde zum 1.7.2007 geändert, 3 Reviere: Kreuth, Rottach, Wiessee, Schwarzenbach gehört jetzt zum Revier Wiessee, Hartwig bedankt sich fürs Forstamt.

2009

121. Jahreshauptversammlung

des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kreuth am 03.04.2009 um 20 Uhr Gasthof Batznhäusl

Totenehrung: Rettermaier Leo, Dietlmeier Franz

Der Vorstand berichtete über die Arbeiten des vergangenen Jahres: 16 neue Sitzbänke wurden aufgestellt und zum Teil versetzt. Zu den üblichen Arbeiten kamen noch dazu Schmid-Aibl-Weg wieder neu hergerichtet, durch Baumfällarbeiten vom Besitzer Dr.Hansä schiach zuagricht. Das ist die Aufgabe es Verursachers, Wenn der Verein den Saustall nicht will, dann soll er den Weg doch richten.

Mehrere Wege mußten mit dem Bagger bearbeitet und mit Sand überzogen werden.

Vereinsjahre 2010 bis 2019
2010

122. Jahreshauptversammlung am 20.04.2010 um 20 Uhr im Haus Göttfried

Totenehrung:  Fleischhacker Hans, Reich Hans, Stanglmayr Sepp, Tebbe Jochen, Volz Erhard, Zahler Sepp

  • Es wurde u.a. Sepp Reschweg Brücke repariert.
  • Bei Dammweg (westlich) vom Reiffenstuhl bis Raineralmbrücke wurden die Ränder abgebaggert
  • 15 Sitzbänke repariert und neu errichtet, auch einen Tisch
  • Baraiblsteig auskehren gesäubert und Windwurfholz beseitigt, Steine rausschmeißen
  • Das Geländer beim Kiem Pauli Weg repariert

Kassenbericht und Entlastung einstimmig
Bar in der Kasse: 9,07€
Girokonto: 1870,21€
Sparbuch: 902,29€
SpB Authenried: 40593,79€
Einnahmen: 3826,00€
Ausgaben: 6431,64€
Kassenprüfer: Kölbl Richard

Der Vorstand bedankte sich bei der Gemeinde und dem Bauhof (Sollacher), bei den freiwilligen Spende; dann sprach auch der Bürgermeister dem Verein seinen Dank aus. Die Mitglieder sind wunschlos glücklich, es gab keine Wünsche und Anträge.

2011

Verstorbene Vereinsmitglieder

Sennhofer Franz, Eham Leonhard, Schrodt Ernst

Es müssen nicht immer neue Bänke sein

Der Vorstand Mehringer und sein Beisitzer Floßmann, unsere 2 Arbeiter, putzen mit Spachtel und Bürste vom Ringsee bis zur Stuben alle 250 Sitzbänke in 50 Stunden, sie schauen aus wie neu!

 

 

 

Wünsche und Anträge bei der Hauptversammlung:

  • Hinter der Schwaigeralm Bach mit Stoa auslegen, damit der Fußweg trocken ist.
  • Trimm Dich Pfad wird von der Gemeinde hergerichtet.
  • Weg zur Wolfschlucht teilweise zurücksetzen, wo er im Bachbett ist, Gemeinderätin Baumgartner (Pletscherer) lehnt ab.
  • Hochalmweg wird immer mehr begangen, der Weg schaut furchtbar aus, auch übers Höllei ist der Weg ausgewaschen.
2013

125. Jahreshauptversammlung am 26.03.2013 um 20 Uhr im Gasthof Batznhäusl in Kreuth

Die Toten des Jahres: Resch Hermine, Schiller Hans, Schlichtner Alfred, Mehnert Franz, Fischhaber Sepp

Nachdem sich der Bürgermeister für die Gemeinde bedankt hat, im Gemeindehaushalt wurden 20000 € für den Baraiblweg veranschlagt; der Alpenverein bekommt Zuschüsse, Gemeinde und Alpenverein wollen sich von nun an im Herbst immer treffen und absprechen welche Bergwege müssen hergerichtet werden. Haushaltsmittel werden auch für die Aufkiesung des Dammweges östlich der Weißach bereitgestellt (der schaut grausam aus). Zum letztjährigen Vorschlag des Vereins wieder ein Ramadama durch zuführen sagte der Bgmst. das Kindergarten- und Schulkinder am 14. Mai ein Ramadama durchführen.

Dann ergriff der Vorstand noch einmal das Wort, er war ziemlich sauer auf den Bauhof. Sollacher Sepp, der derzeitige Chef, hat keine Planung, jeder Arbeiter macht nur das was er gern tut, dementsprechend schaut es auch aus in der Gemeinde, das sagte er zwar nur durch die Blume aber dann wurde er schon sehr deutlich.

Die schönsten Spazierwege die auch im Winter leicht zu räumen sind, das sind der Kapellenweg in Riedlern (über die Riedlerwies), und auf der anderen Seite der Urban-Authenried-Weg. Beide Wege waren über Weihnachten und Neujahr nicht geräumt, erst wie alle Gäste wieder fort waren, fiel dem Bauhof ein, man könnte diese Wege vielleicht auch einmal räumen.

Beim Urban-Authenried-Weg rissen sie, wahrscheinlich mit dem Lader, eine Eisenschiene aus dem Weg und warfen sie in den Bach wo sie sich sauber verkantete, blieb natürlich flacka.

Jetzt im März hat es noch ein paarmal ganz schön g´schneibt, muß natürlich geräumt werden, haben sie auch getan. Der Bauhof hat extra für dieses späte Räumen eine Plastikschiene für den Schneepflug, damit nicht die Steine aus dem Weg gerissen werden, dazu sind die Herrschaften zu faul, sie fahren mit der Eisenschiene und reißen die Steine heraus und machen die Wege vorsätzlich kaputt oder merken sie es nicht einmal? Im März, als der Schnee sich schon verdünnisierte, frästen sie die Dammwege und machten die Ränder noch alle kaputt. Die meisten Mitarbeiter des Bauhofs sind für diese Arbeit nicht geeignet, aber der Bgmst. sagt natürlich auch nichts, oder nicht viel, ist ja ein Politiker.

Der Alpenverein bekommt zwar Zuschüsse hat aber keine Leute zum Arbeiten, der Kaminkehrer Wiggerl steht allein auf weiter Flur, was soll ein Mann bei unseren vielen Wegen und Steigen auf den Bergen. Die Erosion ist fast nicht mehr zum Bewältigen, die Wege sind oft nur mehr ausgeschwämmte Gräben, auch wenn auf dem Berg keine breiten Wanderwege sein müssen und auch nicht sollen, aber die Steig sollten doch noch begehbar sein. Auch auf dem Weg zur Hochalm, ein sehr beliebter Wanderweg auch für nicht Bergsteiger schön zum Gehen, sind zum Teil schon solche Gräben, es gehören dringendst Auskehren geschaffen.

Das Forstamt scheißt sich nichts mehr um den Zustand der Wege und Steige. Im Gegenteil mit ihrem Gräter machen sie auf den Forstwegen (Langenau, Setzberg usw.) ein so starkes Dachprofil dass man nicht mehr Rad fahren kann, nicht einmal mehr nebeneinander gehen und reißen jedes Mal den ganzen Schotter auf und schmeißen ihn in die Mitte des Weges. Nach der Neuorientierung der Forstbehörden schaute es aus, als würden sie jetzt besser mit den Kommunen zusammenarbeiten, aber jetzt geht es nur mehr ums Geld, Schönheit der Umgebung, Fremdenverkehr ist diesen Beamten scheißwurst. (tschuldigung der Ausdrucksweise, aber wir leben in einer Zeit, in der der Andere schon fast als Feind angeschaut wird, nur mehr ich, ich und noch einmal ich).

Wenn man da ins Tirol schaut, dort sind die Bundesforste zuständig. Die haben schon lang kapiert dass sie vom Tourismus leben, die Straßen haben auch ein Dachprofil, aber nur ein leichtes und die Wege sind nicht mit groben Schotter überzogen sondern mit hartem, feinen Sand. Wir leben zwar auch vom Tourismus, auch der Staat und seine Angestellten und Beamten, aber die sind viel zu ... um das zu kapieren.

Mit den Kindergarten- und Schulkindern ein Ramadama zu machen ist ja schön und gut, aber Kinder können nicht den ganzen Dreck wegräumen, dazu braucht man schon Erwachsene.

(Vom Forstamt war leider niemand da)

2015

Steg übern Geißalmgraben

Seit 1888 gibt es in Kreuth den Verkehrs- und Verschönerungsverein. Laut Satzung ist der Verein zur Förderung der Gemeinde Kreuth als Kurort zuständig. Dazu gehören die Schaffung, Verbesserung und Unterhaltung der dem Fremdenverkehr dienenden Einrichtungen und Verkehrsverhältnisse (u.a. Wanderwege, Sitzbänke, Pflege und Verschönerung des Ortsbildes).

Unserm Vorstand, Mehringer Toni, war es ein Anliegen die beschwerliche Stelle am Geißalmgraben zu umgehen. So machte er dem Vereinsausschuß den Vorschlag einen Steg zu bauen. Da für die Almbauern der Hubschrauber von Heli Tirol zu deren Almen flog, ergab sich die Möglichkeit das Material für den Steg ebenfalls fliegen zu lassen. Es ist unmöglich die T-Schienen zu Fuß von der Königsalm bis zum Geißalmgraben zu tragen. Eine Schiene ist 11 Meter lang und hat ein Gewicht von 12 Zentnern. Die Widerlager wurden von 2 Vereinsmitgliedern auf der Krax zur Baustelle getragen.

Die T-Schienen transportierten wir mit dem Gemeinde-Tieflader zur Königsalm dort machten wir sie für den Hubschrauber transportfähig. Zeit ist Geld: so mußte für den Flug alles vorbereitet sein damit keine Minute vergeudet wurde, der Hubschrauber wird nach Minuten bezahlt, drei Flüge waren notwendig. Durch die langjährige Erfahrung der Piloten wurden die Teile zielgenau aufgelegt. Als nächstes wurde der lärchene Belag aufgelegt und das Geländer befestigt. Insgesamt waren für den Transport 5 Mann im Einsatz, den Steg bauten der Mehringer Toni, Floßmann Schorsch und Gloggner Schorsch. Die Gesamtkosten des Stegs betragen 2300 Euro, die zu gleichen Teilen vom Verein und der Gemeinde Kreuth getragen werden. Dadurch wurde der Steig übern Gernberg zur Königsalm und zum Blauberg für die Wanderer wieder angenehmer zum Gehen.

 

 

Am Röhrlmoosweg bekam die Brücke einen neuen Unterbau, die Böschung verbaut. Der Weg zum Denkmal im Wildbad mit Sand überzogen und 14 Sitzbänke neu aufgestellt und zum Teil Fußteile erneuert.

Die Verstorbenen des Jahres: Sanktjohanser Sepp, Götschl Elisabeth, Mühlehner Sepp, Leibig Andreas

2016

128. Jahreshauptversammlung am 13. April 2016

Um einen Überblick über die Leistungen unserer zwei Vereinsarbeiter zu bekommen, den Bericht des Vorstands bei der Jahreshauptversammlung am 13. April 2016 östlich und westlich der Weißach die Dammwege vom Ringsee bis Wildbad Kreuth abblasen, aushacken, Wasser ableiten und ausschneiden und ausmähen ebenso:

  • Trimm Dich Pfad
  • Weg zur Schwaigeralm
  • Schranke bis Fischerei Schlaglöcher aufgefüllt, Teilstück beim Weißachverbau mit Kies überzogen
  • Wasserfallrundweg
  • Urban-Authenriedweg
  • Kiem Pauli Weg
  • Ringsee Fußweg
  • Edbauer-Toni-Weg
  • Hirschbergsteig
  • 2x Bareiblweg freimachen, aushacken, Bäume entfernt
  • Fußweg zur Holnsteinalm
  • Schliefbach nach Röhrlmoos
  • Hochalm
  • Holnsteinweg ausgeschnitten
  • Weg zur Schwarzentenn, Verbau mit Bäumen
  • Duselauweg: ausstechen, auskehren Steine rausschmeißen und gut ausgeschnitten
  • Sepp Reschweg nach der Schwaigeralm verlegt und aufkiesen
  • Röhrlmoosweg, richtig ausgehackt und ausgeschnitten, Böschung ausgebessert
  • Geißalmsteig links und rechts Bäume vom Windwurf und Schneedruck ausschneiden
  • Brückenbau Geißalmsteig: Widerlager hergerichtet und zur Königsalm transportiert, von dort auf der Krax zur Baustelle getragen und eingebaut, rundum ausgeschnitten.
  • Brückenschienen mit Tieflader zur Königsalm transportiert und zum Abtransport hergerichtet für den Hubschrauber. Schienen geflogen, montiert und zu gleich den gesamten lärchenen Belag und Geländer fertig montiert.
  • Kosten der Brückensanierung: 2271,20 €, davon bekamen wir von der Gemeinde 1135,60 € zurück. Die Hubschrauberkosten beliefen sich auf 621,00 €, wir haben mit viel mehr gerechnet.
  • 16 Sitzbänke neu aufstellen und zum Teil Fußteile erneuert und aufkiesen, ausmähen.

Die Verstorbenen des Jahres: Buchner Sebastian, Schnitzenbaumer Franz

2017

129. Jahreshauptversammlung des Vereins am 06. April 2017 um 19.30 Uhr in der Riedler Stub'n in Kreuth

Wir gedachten der Verstorbenen des Jahres: Rohnbogner Bernd, Sennhofer Toni, Hagn Friederike und Stippan Karl

Nach den Berichten des Vorstands und des Kassier kam als letzter Punkt: Wünsche und Anträge:

  • Forstamt nachfragen wegen Stammling für Sitzbänke
  • Dammwege aufkiesen aber ohne Dach (für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer unmöglich)
  • Die Ortseinfahrt beim Bodmann ist greißlich, soll sich der Bgm. drum kümmern
  • Fußweg Schwarzentenn ist die Brücke kaputt, Bgm. fragen, wer ist zuständig? Nicht der Verein
  • Fußweg westlich der Weißach, vom Reifenstuhl bis Raineralm ist ganz kaputt, muß als erstes aufgekiest werden
  • Ob Forstamt oder Weißachau, Bäume kommen raus, die Äste bleiben flacken.
  • Im Winter ist der Fußweg am Stellplatz nur ein See
  • Alle Spazierweg gehören dringend aufgefüllt, Steine, Wurzeln, über alles stolpert man
  • Wegl am Felserbach total zugewachsen, Leute gehen auf der Dr. May Straße

Ein Beispiel für richtig guten Wegebau: Brunner Andi machte einen neuen Fußweg vom Schliefbachweg bis in die Glashütte

2019

131. Jahreshauptversammlung

Es musste wieder gewählt werden, die Vorstandschaft blieb die Alte.

Mehringer Toni wollte alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr kandidieren, da sich kein anderer als Kandidat zur Verfügung stellte, erklärte sich der Toni bereit noch einmal zu kandidieren aber nur für 1 Jahr. Bis zum nächsten Jahr müssen wir einen neuen Vorstand finden, sonst haben wir ein Problem.

Arbeiter Danzl Buwa und Wagner Karl, bei denen wir uns recht herzlich bedanken wollen für ihre gute Arbeit. Die Arbeiten waren:

  • Sitzbretter und Rückenlehnen von Bänken ausgewechselt
  • Die neuen Rückenlehnen wurden gebrandmarkt
  • Platz rundum ausgemäht und auslichten,
  • Andere Bänke wurden geputzt, Moos abgebürstelt, repariert und kontrolliert, befestigt
  • Bäume und Sträucher entfernt oder / und ausgeschnitten
  • Brennessel ausgegraben, Koppen zurück geschnitten
  • Wege abblasen, gerechert, ausgeschnitten, ausgehackt.
  • Wasserlöcher zugemacht, Wasserabläufe ausgehackt, Auskehren ausgeputzt.
  • Wasserrinnen ausgeputzt, Weg sauber gemacht,
  • Am 27. Mai waren es ungefähr 10 Ladenschaufeln voll Schnittgut das sie entsorgt haben
  • Bäume die übern Weg lagen weggeräumt
  • Bäume für Handlauf und Streichbaum gefällt und g’schäpst
  • Treppen beim Schwaigeralm Wasserfall von Moos und Pflanzen befreit,
  • Leistensteine gesetzt und ausbetoniert.
  • Weg mit Brechgut aufgefüllt, planiert und mit der Rüttelplatte befestigt.

Bei diesen Arbeiten waren Mitarbeiter vom Bauhof dabei und ihre Gerätschaften, vielen Dank an den Bauhof für die gute Zusammenarbeit
Steig zwischen Baraibl und Klausen muss immer wieder gerichtet werden. Leider musste auch Müll eingesammelt werden. Es wurden 15 Bänke neu aufgestellt oder ausgewechselt. Seit diesem Jahr werden für die Bänke Akazienstempen und lärchene Sitzbretter und Rücklehnen verwendet. Die zwei haben miteinander 300 Arbeitsstunden geleistet!

 

Vereinsjahre 2020 bis 2029
2020

Die 132. Jahreshauptversammlung

die im März 2020 im Hotel zur Post stattfinden sollte, durfte wegen der Corona-Beschränkungen der Regierung, nicht stattfinden.

Somit hat sich das Problem eines neuen Vorstands für dieses Jahr erübrigt.

Arbeiten des Vereins 2020

Die üblichen Arbeiten und neues Lager in Kreuth hergerichtet und eingerichtet, ebenfalls zu zweit 300 Arbeitsstunden

Wir haben zwei sehr fleißige Arbeiter, sie sind in diesen 2 Jahren 2019/2020 ca. 1000 km der Wege abgefahren und haben sie und die Bänke gesäubert, ausgeschnitten, hergerichtet. Alles mit dem Privatauto vom Wagner Karl, er kriegt Kilometergeld, aber kein Abnutzungsgeld. Karl Vergelts Gott dafür

2021

133. Jahreshauptversammlung am 27. August 2021 im Gasthof Batznhäusl

Anwesend waren 16 Mitglieder. Dass so wenige Mitglieder da waren kam von den Anordnungen der Regierung. Man musste geimpft, genesen oder man hatte einen Test dabei. Das schreckte einige Mitglieder ab.

In diesen zwei Jahren verstarben 10 Mitglieder: Erlacher/Langer Simon, Hatzl/Hausmo Sepp, Höfle Sigrid, Lackermeier Peter, Leibig Wolfram, Lindebner Friedrich, Seubert Wolfgang, Stindl Walter, Spiegler Lorenz und Wiesmayer Rudi

Dieses Jahr kamen wir um die außerplanmäßige Neuwahl des 1. Vorsitzenden nicht herum

Die Wahl erfolgte nach § 17 der Satzung. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, dabei hat jedes Mitglied eine Stimme.

1. Vorstand Anton Mehringer hatte bei der letzten Wahl 2019 bereits klar gemacht dass er nur für ein Jahr zur Verfügung steht, dann muss ein neuer Vorstand her. 2020 war keine Hauptversammlung und so wurde diesmal gewählt.

Zur Wahl stellte sich Winkler Judith. Sie wurde mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Da sie der Schriftführer war, mussten wir auch diesen Posten neu besetzen. Garhammer Martina hatte sich dazu bereit erklärt. Die Versammlung wählte sie einstimmig (16 Ja-Stimmen) zur neuen Schriftführerin.

Der 2. Vorstand Öttl Hans und Kassier Patzlsperger Hans blieben auf ihren Posten. Ebenso der fünfköpfige Beirat.

Mitgliederstand: 28.8.2021: 143
Durchschnittsalter: 68,3 Jahr, wir brauchen dringend jüngere Mitglieder

Heuer bauten unsere Arbeiter Hagn Franz und Wagner Karl mit dem Bauhofmitarbeiter Gloggner Flori zusammen einen Steg auf dem Wanderweg von Kreuth/Riedlern in Richtung Grubereck.

2022

134. Hauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsverein Kreuth e.V.

Am 5. Mai trafen sich 23 Mitglieder des Vereins zur Hauptversammlung im Batznhäusl in Kreuth. Der Vorstand Winkler Judith berichtete über die vielen Tätigkeiten des Vereins, der in der Gemeinde nur kaum wahrgenommen wird. Deshalb wird versucht den Verein sichtbarer zu machen, sei es über die Poloshirts für die Arbeiter als auch dem Erstellen einer Webseite www.vv-kreuth.de. Vom Ringsee bis Glashütte werden die Spazierwege unterhalten sowie ca. 250 Ruhrbänke. Gemeinhin wird angenommen, dass dies Aufgabe der Gemeinde sei, wer aber genau hinschaut, wird den Brandstempel VV Kreuth und in Zukunft die Plaketten "Verschönerungsverein Kreuth e.V. entdecken.

Viele Arbeitsstunden werden hier vom Hagn Franz und Wagner Karl geleistet, die Arbeiter des Vereins. Ein herzliches Vergelt's Gott an die beiden und auch an die Gemeinde sowie den Bauhof für die reibungslose Zusammenarbeit.

Für interessierte Bürger und Gäste besteht die Möglichkeit eine Bank zu stiften und nach Ansprache an Ihrem Lieblingsplatzerl aufstellen zu lassen. Das Ganze für € 325,- incl. Stiftungsplakette mit Namen (bei Interesse bei Winkler Judith 08029-229 melden).

Neue Mitglieder werden dringend gebraucht und sind herzlich willkommen! Den Anfang machte bereits Gloggner Florian, der für den ausscheidenden Floßmann Schorsch das Amt eines Beisitzers übernahm.

Einstimmig wurde von der Versammlung der Mitgliederbeitrag von 6 Euro auf 10 Euro erhöht. Die letzte Beitragserhöhung war 2002.

Nach den Berichten der Schriftführerin und des Kassiers Patzlsperger Hans ließ man den Abend gemütlich ausklingen.

Martina Garhammer, Schriftführerin

 

Die jetzige Vorstandschaft
v.l.n.r.: Gloggner Schorsch Beisitzer, Hagn Franz Beisitzer, Garhammer Martina Schriftführerin, Oettl Hans 2. Vorstand, Winkler Judith 1. Vorstand, Gloggner Florian Beisitzer, Winkler Gottfried Beisitzer, Patzlsperger Hans Kassier. Nicht auf dem Bild Beisitzer Sennhofer Franz.

 

Die neuen Namensschilder für unsere Sitzbänke
sind gut lesbar und von weitem sichtbar